Der große Knall bei der Wahl des Aufsichtsrates des FC Schalke 04 ist ausgeblieben: Axel Hefer bleibt weiter Teil des wichtigsten Kontrollgremiums der Gelsenkirchener. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung in der Veltins-Arena wurde der 49-Jährige wiedergewählt. Hefer, der seit 2021 Teil des Aufsichtsrates und dort aktuell auch Vorsitzender ist, erhielt 2975 Stimmen der insgesamt 4902 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

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In seiner unaufgeregten Rede gestand Hefer zwar ein, dass er und der Aufsichtsrat „auch große Fehler“ gemacht haben. Doch wichtig sei, wie man mit gemachten Fehlern umgehe und wie man aus ihnen lerne. Auch in schwierigen Zeiten habe er sich mit seinen Kollegen im AR „nicht weggeduckt und Verantwortung übernommen. Wir haben uns selbst aus dem Dreck gezogen – und wir haben es geschafft, sind wieder in die 1. Bundesliga aufgestiegen.“
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Hefer hob auch Erfolge und Errungenschaften der zurückliegenden Jahre hervor. Etwa die Neuaufstellung des Vorstandes, die Erarbeitung einer neuen Spielphilosophie, den Schuldenabbau und die Verlängerung von wichtigen Sponsorenverträgen mit Veltins und Adidas.
Schalke-Aufsichtsrat: Auch Holger Brauner wiedergewählt
Neben Hefer wurde auch Holger Brauner in den Aufsichtsrat gewählt (2498 Stimmen). Michael Esken (1188 Stimmen) und Malte Stuckmann (1911 Stimmen) haben damit den Einzug ins Kontrollgremium verpasst. Für Brauner ist es eine Wiederwahl. Schon in den zurückliegenden sechs Jahren war er Teil des Aufsichtsrates und dort Mitglied des Finanzausschusses.
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Im Vorfeld der Veranstaltung gab es in Fankreisen viel Streit und Diskussionen rund um die Wahl. So hatte sich der große Fanclub-Dachverband (SFCV) etwas überraschend öffentlich gegen eine Wahl von Axel Hefer ausgesprochen und die Vereinsmitglieder in einem Schreiben empfohlen, Michael Esken und Malte Stuckmann zu wählen.








