Robin Gosens wusste gar nicht, mit welchen Begriffen er seine Gefühle beschreiben sollte. „Gefühlschaos“, sagte er beispielsweise, erwähnte den Kreis, der sich nun schließen würde. Gosens, 32 Jahre alter Ex-Nationalspieler, hat einen Vertrag bei seinem Herzensverein FC Schalke 04 unterschrieben, kommt aus Florenz. Zur Unterschrift brachte er seine Familie mit, am liebsten, sagte er, würde er seine Karriere in Gelsenkirchen beenden.

Schalke-Profi Gosens kennt Dzeko aus Mailand und Florenz

Doch bleibt Gosens der einzige Transfer-Knaller der Schalker im Sommer? Schalke will immer noch Sturm-Legende Edin Dzeko (40) verpflichten – und der ist zufällig sehr eng mit Gosens befreundet. Beide spielten gemeinsam für Florenz und Inter Mailand. „Ich habe das große Vergnügen gehabt, gemeinsam mit Edin bei zwei Vereinen zu spielen, und würde mich freuen, wenn ich meinen Freund hier begrüßen darf“, sagte Gosens. Dzeko sei „ein feiner Mensch, ein toller Fußballspieler. Es ist mein persönlicher Wunsch, dass es klappt.“

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Doch kann Gosens bei einem Dzeko-Transfer helfen? „Wir haben uns kurzfristig ausgetauscht“, erzählte Gosens. „Wir haben gestern gesprochen. Ich habe ihm ein Foto von der Kabine geschickt und ihm geschrieben: Ich bin schon mal da. Was ist mit dir?“ Dennoch müsse Dzeko entscheiden, er sei sicherlich in einem sehr guten Austausch mit Schalke. Dzeko hatte Gosens von seiner Zeit im Aufstiegsjahr erzählt: „Das zeigt, wie groß dieser Verein ist, dass er auch bei Edin noch für Gänsehaut sorgen kann.“

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Gosens hatte im März zuerst mit Kaderplaner Max Lüftl über einen möglichen Transfer gesprochen, anschließend gab es aber eine Achterbahnfahrt, mal war der Wechsel nah, dann wieder weit weg. „Am Ende hat mich Florenz auf blöde Art und Weise, wie ich finde, aus dem Kader geworfen“, sagte Gosens. Das sei das Zeichen gewesen, dass der Transfer finanziell über die Bühne gehen könne.