Am Mittwochvormittag gehörte Kevin Müller schon wieder zum Trainingsaufgebot des Bundesliga-Rückkehrers FC Schalke 04: Das kurze Transferpoker zwischen den Königsblauen und Absteiger 1. FC Heidenheim ist beendet, der 35 Jahre alte Müller unterzeichnete einen Einjahresvertrag. „Kevin hatte in der Rückrunde eine wichtige Rolle, die er auf und neben dem Platz gut ausgefüllt hat. Wir freuen uns deshalb sehr, dass er auch in der neuen Saison Teil unseres Kaders ist“, sagte Schalkes Profifußball-Direktor Youri Mulder.
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Die Schalker hatten Müller für die Rückrunde der Aufstiegssaison 2025/2026 ausgeliehen, in vier Spielen stand er zwischen den Pfosten. Der Leihvertrag enthielt keine Kaufoption, Schalke und Müller aber äußerten schnell die Hoffnung auf eine weitere Zusammenarbeit. Schalke-Sportvorstand Frank Baumann spekulierte darauf, den Heidenheimer Topverdiener ablösefrei zu bekommen. Heidenheim aber stellte eine Ablöseforderung, ließ Müller sogar im Training des Zweitligateams antreten, die Folge: verhärtete Fronten. Nun gab es doch die Einigung. Die Schalker zahlen sofort eine mittlere fünfstellige Summe und einen Nachschlag bei Klassenerhalt. Addiert ergibt die Summe rund 100.000 Euro. Kevin Müller freut sich über die Rückkehr: „Ich kann es kaum erwarten, wieder mit der Mannschaft zu trainieren. Nach dem ersten halben Jahr auf Schalke möchte ich auch in der Bundesliga meinen Beitrag für eine erfolgreiche Saison leisten.“
Schalkes Dritttorwart Luca Podlech soll verliehen werden
Auf Schalke findet Müller gewohnte Strukturen vor: Karius ist der Torwart vor ihm, Johannes Siebeking die Nummer drei, Volkan Ünlü der Torwarttrainer. Und auch familiäre Unterstützung hat er: Sohn Pepe, genau wie er Torwart, steht künftig für die Schalker U16 oder U17 zwischen den Pfosten. Auch Müller junior wechselte von Heidenheim für mindestens ein Jahr ins Ruhrgebiet.
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In einem Jahr beginnt die Schalker Torwartplanung dann von vorn: Karius geht dann in sein letztes Vertragsjahr, Müller ist voraussichtlich weg, Siebeking und Luca Podlech (wird für ein Jahr verliehen) kämpfen dann um die Rolle des Ersatztorhüters.







