Freudige Kunde für Dejan Ljubicic: Wenige Stunden vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko wurde der Mittelfeldspieler des FC Schalke 04 für den Kader der österreichischen Nationalmannschaft nachnominiert. Der 28-Jährige reist auf Einladung von Bundestrainer Ralf Rangnick in das Team-Camp der Österreicher in Santa Barbara an der Westküste der Vereinigten Staaten nach.

Ljubicic war im Winter von Dinamo Zagreb zu Schalke 04 gewechselt und absolvierte bislang 15 Pflichtspiele für die Königsblauen. Dabei steuerte er vier Tore sowie drei Vorlagen zum Aufstieg bei, unter anderem die wichtigen Treffer beim 1:1 der Schalker gegen Greuther Fürth und beim 3:2-Auswärtssieg gegen den SC Paderborn. Jetzt soll er mit gewohnter Zweikampfstärke und Torgefahr die Mannschaft Österreichs bereichern. Bislang kommt er auf neun Länderspiele für die Alpenrepublik, in denen er ein Tor erzielen konnte.
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Österreich trifft bei der WM 2026 in der Gruppenphase auf Weltmeister Argentinien, Algerien und Jordanien. Hinter dem von Lionel Messi angeführten Titelverteidiger rechnet man sich gute Chancen auf den Einzug in die K.o.-Phase aus. Los geht es für Rangnicks Mannschaft am Mittwoch, 17. Juni, gegen Jordanien, am Montag, 22. Juni, folgt die Highlight-Partie gegen Messis Argentinier. Zum Abschluss der Gruppe spielen Ljubicic und Co. am Sonntag, 28. Juni, gegen Algerien.
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Für Schalke ist Ljubicics WM-Teilnahme finanziell durchaus lukrativ: 9.500 Euro beträgt der Tagessatz, den die Fifa als Abstellungsprämie für jeden Spieler an die Vereine während der Teilnahme am Turnier auszahlt. Das Geld haben sich die Schalker allerdings mit Zagreb und dem 1. FC Köln zu teilen, bei denen Ljubicic in der Saison 2024/25 registriert war. Trotzdem kann der Revierklub jeden Euro gut gebrauchen.






