Zwei Ziele hatte Dejan Ljubicic zu Jahresbeginn klar formuliert: Er wollte mit Schalke 04 aufsteigen und sich mit guten Leistungen für den WM-Kader Österreichs empfehlen. Wenige Tage nach seiner Verpflichtung überraschte der Mittelfeldspieler mit derart klaren Ansagen – er war der Erste der sich öffentlich traute vom Aufstieg zu sprechen.

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Heute ist klar: Ljubicic hat nicht nur große Töne gespuckt, sondern auch abgeliefert. Seit seinem Wechsel von Dinamo Zagreb zu Schalke 04 stand der 28-Jährige in allen 15 Zweitligaspielen in der Startelf. Dabei steuerte er vier Tore und drei Vorlagen bei – darunter ein Traumtor zum 1:1 in Fürth und  zwei Treffer beim 3:2-Sieg in Paderborn. Zweifelsfrei zählte Ljubicic zu den Unterschiedsspielern der Gelsenkirchener in der Rückrunde. Auch dank des Ex-Kölners ist Schalke zurück in der Bundesliga.

Österreichs WM-Kader: Schalke-Profi Dejan Ljubicic steht auf Abruf bereit

Das ist auch dem österreichischen Nationaltrainer Ralf Rangnick nicht verborgen geblieben. Zwar hat es Ljubicic nicht in den 26er-Kader der Alpenrepublik geschafft, doch der Schalker zählt zumindest zu den Spielern, die auf Abruf bereitstehen sollen, falls vor Turnierstart noch Profis aus dem Kader ausfallen.

Bislang kommt Ljubicic auf neun Länderspiele für Österreich (ein Tor). Sein letzter Einsatz liegt allerdings schon knapp drei Jahre zurück.

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Angeführt wird der Kader der Österreicher von Routinier David Alaba (33, Real Madrid). Weitere Stars des 24. der Fifa-Weltrangliste sind Konrad Laimer (28, FC Bayern), Christoph Baumgartner (26, RB Leipzig) und Marko Arnautovic (37, Roter Stern Belgrad). Hoch ist auch der Anteil an Spielern aus der Bundesliga. Insgesamt 14 der 26 Profis stehen bei Klubs aus Deutschlands Top-Liga unter Vertrag.

In Gruppe J beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko trifft Österreich auf Jordanien (17.06.), Argentinien (22.06.) und Algerien (28.06.).