Den 19. April 2026 wird Dylan Leonard so schnell nicht vergessen – erstmals stand er in einem Pflichtspiel für den FC Schalke 04 auf dem Rasen. Beim 4:1-Sieg gegen Preußen Münster wurde der 18 Jahre alte Australier in der Schlussphase für Adil Aouchiche eingewechselt. „Wir konnten ihn heute belohnen“, erklärte Trainer Miron Muslic. „Heute war so ein Moment – bei uns in Österreich sagt man, es war ein Zuckerl für den Spieler. Wir haben ihn für gute Trainingsleistungen belohnt.“

firo :  19.04.2026,
Fussball, Fußball,  Saison 2025/2026,
2.Bundesliga Zweite Liga
FC Schalke 04 - SC SCP Preußen Münster
Mittendrin: Dylan Leonard (Mitte) feiert nach seinem Schalke-Debüt gegen Preußen Münster.© firo | Fromme

Für Leonard war das Debüt ein Happy End nach schwierigen Monaten. Schon im September 2025 hat der Innenverteidiger seinen Vertrag bei Schalke 04 unterschrieben. Weil sein Ex-Klub Western United die Lizenz für die australische Liga entzogen bekam, durfte er auch außerhalb des Transferfensters noch wechseln – nur für Pflichtspiele war Leonard nicht mehr zugelassen. In Ligaspielen darf er deshalb erst seit Jahresbeginn für Schalke ran.

Schalke: Muslic belohnt Abwehrtalent Dylan Leonard

Womöglich hätte der talentierte Verteidiger auch längst für die Königsblauen in der Liga gespielt – wäre da nicht seine schwere Verletzung gewesen. Monatelang fiel Leonard zuletzt mit einer Verletzung am Sprunggelenk aus. „Der Junge hat einen guten Weg genommen, sich dann aber schwer verletzt. Er hatte keine einfache Zeit“, so Trainer Muslic. „Aber er hatte eine gute Reha und ist seit ein paar Wochen wieder uneingeschränkt im Mannschaftstraining dabei.“

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Eingewechselt wurden gegen Münster nicht nur Dylan Leonard, sondern auch Bryan Lasme, Adrian Gantenbein und Christian Gomis – es waren vorausschauende Entscheidungen von Muslic. Weil das Spiel schon früh entschieden war, wechselte der Trainer bereits in der 60. Minute zwei wichtige Spieler aus: Timo Becker und Ron Schallenberg. Zehn Minuten später gingen dann auch Kenan Karaman und Soufiane El-Faouzi vom Feld.

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Die Erklärung des Trainers: „Wir haben etwas gemacht, was wir sonst nie machen: Wir haben nach vorn geschaut und vier Spieler bewusst ausgewechselt – drei davon wegen potenzieller Gelbsperren mit Timo, Ron und Soufi.“ So ist sichergestellt, dass das Trio am kommenden Sonntag im Spitzenspiel beim SC Paderborn dabei sein kann.