Schon länger arbeitet Onur Cinel nicht mehr für den FC Schalke 04, dass das Fußball-Herz des Trainers weiter für die Königsblauen schlägt, hat er nie verschwiegen. „Schalke ist und bleibt der geilste Klub der Welt“, sagte der 40-Jährige der WAZ im Dezember 2025. Zweieinhalb Monate später ist Cinel aber einen seiner zwei Trainer-Aufgaben los. Einen Spieltag vor Ende der Hauptrunde wurde Cinel am Donnerstag beim belgischen Erstligisten Cercle Brügge gefeuert.
WM-Teilnahme mit Österreich
Brügge steht auf dem vorletzten Platz und nimmt aller Voraussicht nach an der Abstiegsrunde teil. Die letzten vier Teams der belgischen Hauptrunde spielen zwei direkte Absteiger und einen Relegations-Teilnehmer aus. Seinen zweiten Job behält Cinel. Er ist Co-Trainer von Ralf Rangnick bei der österreichischen Nationalmannschaft, wird in dieser Funktion auch an der Weltmeisterschaft teilnehmen.
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Deutscher Meister mit Schalkes U17
Cinel war auf Schalke viele Jahre Jugendtrainer, zunächst als Co-Trainer von Norbert Elgert in der U19 sowie von Christian Gross und Manuel Baum bei den Profis. Verantwortlich war er für die U23 und die U17, mit der er im Sommer 2022 den Meistertitel holte. Zum Kader gehörten Taylan Bulut, Assan Ouedraogo, Mertcan Ayhan und andere. Seine Karriere bekam aber erst außerhalb von Gelsenkirchen neuen Schwung: Er ist seit Jahren Rangnick-Co, war verantwortlich in Österreich für den FC Liefering und interimistisch für RB Salzburg.

Cinels Kontakte ins Ruhrgebiet sind nie abgebrochen. Seine Familie lebt in Gladbeck, gut befreundet ist er mit Schalkes Profi-Co-Trainer Tim Hoogland. „Ich freue mich extrem, dass es aktuell wieder so gut läuft und hoffe natürlich auf den Aufstieg. Miron Muslic macht das brutal gut, seine Art passt perfekt zu Schalke“, sagte Cinel der WAZ im Dezember. „Mit Tim Hoogland telefoniere ich regelmäßig.“






