Noch am Freitagabend sah es so aus, als würde der FC Schalke 04 das Testspiel gegen Drittligist VfL Osnabrück im Stadion an der Bremer Brücke austragen können. Rund 10.000 Zuschauer hatten bereits ein Ticket für dieses Spiel erworben. Doch am Samstagvormittag kam doch das Aus: Absage!

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Doch warum? Wie es in einer Schalker Pressemitteilung hieß, sei der „Rasen aufgrund der Witterungsbedingungen in Osnabrück unbespielbar“. Zudem seien „Bereiche im Stadion und Zugangswege vereist.“ Noch am Samstagmorgen fuhren in Osnabrück keine Busse. Der VfL teilte mit, die Rasenheizung sei eingeschaltet gewesen, Räumarbeiten hätten stattgefunden - die Verletzungsgefahr für Spieler und Schiedsrichter sei aber zu groß. Dabei hätten „Dienstleister, Helferinnen und Helfer seit Tagen alles dafür getan, dass das Spiel stattfinden kann.“

Schalke-Trainer Muslic: „Rasenheizung ging seit gestern oder vorgestern“

Dass die Partie im Parkstadion Gelsenkirchen ausgetragen werden konnte, war keine spontane Idee, sondern einem Plan B zu verdanken, wie Schalkes Trainer Miron Muslic sagte. „Die Rasenheizung im Parkstadion ging seit gestern oder vorgestern“, erklärte er. Der VfL Osnabrück sei jederzeit involviert gewesen. Muslic betonte aber auch, ein Spiel vor 10.000 Zuschauern wäre für beide Vereine und Teams ein Highlight gewesen. Für die Fans hatte die Verlegung negative Folgen: Zuschauer im Parkstadion waren aufgrund der Kurzfristigkeit der Spielverlegung nicht gestattet. Vom Medicos-Parkhaus sahen einige Fans den Schalker 2:0-Sieg, sorgten nach Amin Younes‘ Elfmetertor zum 2:0 für ein Hupkonzert.

Die rund 10.000 Ticketinhaber, darunter etliche Schalker, bekommen das investierte Eintrittsgeld natürlich zurückerstattet. Doch wie das funktioniert? Am Samstag waren die Angaben vage. In der Mitteilung heißt es: „Inhaberinnen und Inhabern von Eintrittskarten für das Testspiel erhalten in den kommenden Tagen Informationen zur Rückerstattung. Wir bitten, bis dahin von Nachfragen abzusehen.“

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