Hunderte Fans haben die Mannschaft des FC Schalke 04 bei strahlendem Sonnenschein am Dienstagmittag beim Gang auf den Trainingsplatz begrüßt. Gerade in den Sommerferien blieben die öffentlichen Einheiten des Zweitligisten in Gelsenkirchen ein echter Publikumsmagnet.

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Neben den Top-Spielern wie Kenan Karaman oder Moussa Sylla, die sich seit Dienstag intensiv auf das nächste Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern (Samstag, 20.30 Uhr/Sky und RTL) vorbereiten, war überraschend auch Jermaine Jones mit auf dem Platz. Seine aktive Karriere hat der 43 Jahre alte Ex-Profi längst beendet, seit 2018 versucht er sich als Trainer und bekommt nun die Möglichkeit, ein paar Tage auf Schalke zu hospitieren.
Ex-Schalker Jones tauscht sich mit Trainer Muslic aus
Heißt: Er wird Chefcoach Miron Muslic über die Schulter schauen, die Abläufe bei den Gelsenkirchenern kennenlernen und viele Eindrücke in der Trainingsarbeit sammeln. Bei der Einheit am Dienstag stand er zeitweise neben Muslic auf dem Rasen, mehrfach tauschte sich Jones auch mit dem Österreicher aus. „Es ist eine gute Sache. Er hat viel geleistet, bringt die Schalke-DNA mit und kann ein bisschen was vermitteln“, sagt Youri Mulder, der Direktor Profifußball von S04, um dann scherzhaft zu ergänzen: „Auch, wenn er hoffentlich keinen Spieler im Kreis umgrätschen wird.“

Auf Schalke hat Jermaine Jones noch heute einen großen Namen. Von 2007 bis 2014 stand der einstige Mittelfeldspieler bei den Königsblauen unter Vertrag (185 Pflichtspiele, zehn Tore) und zwar zeitweise einer der Fan-Lieblinge. Seine energetische und aggressive Spielweise hat in der Arena für Begeisterung gesorgt.

Als Trainer ist der 69-malige US-Nationalspieler aber bislang weniger erfolgreich als zu seiner aktiven Zeit. Nach Stationen als Jugend- und Cheftrainer bei unterklassigen US-Klubs, war er einige Zeit Co-Trainer der U19-Nationalmannschaft der USA. Von Ende 2023 bis Anfang 2025 war er zuletzt Chefcoach des US-Drittligisten CV Fuego FC, seit Januar ist er ohne Klub.
Jones wollte Co-Trainer unter Raul werden
Dass er von einer Rückkehr zu Schalke 04 träumt, ist kein Geheimnis. Als vor rund einem Jahr das Gerücht durch Gelsenkirchen gegeistert ist, dass Raul Trainer in Gelsenkirchen werden könnte, sagte Jones bei Sport1: „Ich könnte mir vorstellen, Co-Trainer unter Raul zu sein. Wir haben zusammen bei Schalke gespielt und weiterhin Kontakt gehalten. Ich könnte eine gute Ergänzung in seinem Trainerstab sein. Natürlich könnte ich Raul unterstützen und wäre dazu bereit.“
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Dass Jones tatsächlich den Trainerstab von Schalke 04 ergänzt, ist derzeit nicht geplant. In Tim Hoogland, Eddie Lattimore und Adin Osmanbasic hat Miron Muslic bereits drei Co-Trainer an seiner Seite.





