Als die Mannschaft des FC Schalke 04 am Freitagabend den 2:1-Auftaktsieg gegen Hertha BSC vor der Nordkurve gefeiert hat, standen auch die Profis mit auf dem Rasen, die nicht zum Aufgebot gehörten. In Zivilkleidung waren etwa Tomas Kalas, Kenan Karaman, Luca Podlech, Aris Bayindir oder Janik Bachmann mit dabei. Arm in Arm hüpfen sei mit ihren Kollegen auf und ab und besangen den gelungenen Start in die Zweitligasaison.

Wöchentlich
Schalke-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!
Spielberichte, Transfergerüchte, Analysen, Interviews: Das Wichtigste zu S04.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Nicht mit dabei war Pape Meissa Ba. Schon seit knapp zwei Wochen trainiert der 28 Jahre alte Stürmer nicht mehr mit den Gelsenkirchenern – längst ist klar, dass er Schalke 04 zeitnah verlassen wird. So ist sich der Klub mit dem englischen Zweiligisten Queens Park Rangers über einen Transfer von Ba einig. In London soll er einen Dreijahresvertrag bis 2028 unterschreiben, die Ablöse soll sich auf rund 500.000 Euro plus Boni belaufen.
Schalke-Stürmer Pape Meissa Ba fehlt noch das Arbeitsvisum für Großbritannien
Noch ist der Deal aber weiterhin nicht offiziell – vor allem aus bürokratischen Gründen. Hintergrund ist, dass der aus Senegal stammende Pape Meissa Ba zunächst ein gültiges Arbeitsvisum für Großbritannien braucht, um einreisen und die medizinische Untersuchung bei QPR absolvieren zu dürfen. Dies muss bei der zuständigen Behörde beantragt werden – und das kann einige Tage dauern. Dennoch erwarten die Schalker, dass der Deal der Woche auch offiziell verkündet werden kann.
Auch interessant
Für Ba endet die Zeit in Gelsenkirchen somit nach nur rund einem halben Jahr. Erst Ende Januar wurde der Stürmer vom FC Grenoble aus Frankreichs 2. Liga verpflichtet, Schalke zahlte damals rund 300.000 Euro plus Bonuszahlungen. Überzeugen konnte der Senegalese im Ruhrgebiet aber nicht. 13-mal kam er in der Rückrunde zum Einsatz, dabei gelangen ihm zwei Tore (zwei Assists). Weil er mit seiner Spielweise nicht zum physischen und laufintensiven Stil des neuen Trainers Miron Muslic passt, ist ein Abschied unausweichlich. Immerhin: Transfer-Verlust machen die Schalker mit Pape Meissa Ba nicht.






