Hertha BSC zählt zu den großen Aufstiegsfavoriten für die anstehende Zweitligasaison. Klar, dass die „Alte Dame“ diesen Prognosen am Freitag, 1. August, 20:30 Uhr, gegen den FC Schalke 04 gleich einmal Zählbares folgen lassen will. Während Schalke am heutigen Samstag, 26. Juli, 17 Uhr, den FC Sevilla zur Generalprobe geladen hat, hat die Hertha diese bereits hinter sich.

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Am Freitag, 25. Juli, trug die Hertha, wie zuletzt auch Rot-Weiss Essen, ein Testspiel in Schottland aus. Für die Berliner ging es zu Motherwell FC, einem Erstligisten. Hertha-Trainer Stefan Leitl ließ dort in weiten Teilen die erwartete A-Elf auflaufen.
Hertha BSC: Startet Ex-Essener Eitschberger gegen Schalke 04?
Interessant: In der verteidigte der ehemalige Essener Julian Eitschberger, der für RWE am Ende nicht noch einmal zu leihen war, auf der rechten Außenbahn. Dort steht er in Konkurrenz zu Deyovaisio Zeefuik, den Leitl aber kurzerhand als rechten Innenverteidiger in der Dreierkette aufbot. Stürmer Dawid Kownacki war nicht dabei, hatte dafür aber in einem vorangegangenen Spiel gegen eine weitere Auswahl des FC Motherwell (0:0) debütiert. Der von Schalke geholt Paul Seguin war nicht dabei, was dafür spricht, dass er auch gegen Schalker nicht von Beginn an spielen dürfte.

Hertha überzeugte gleich von Beginn an, was Kapitän und Lebensversicherung Fabian Reese schon in der zehnten Minute in den Führungstreffer ummünzte. Motherwell-Torhüter Calum Ward hatte zuvor Jon Thorsteinsson getroffen. Der fällige Elfmeter war natürlich eine Sache für Reese.
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Apostolos Stamatelopoulos in der Schlussphase noch zum 1:1-Ausgleich (83.). Dabei sollte es letztlich bleiben. „Ich habe viele Dinge gesehen, die uns im Trainerteam sehr gefallen haben“, zitiert der „kicker“ Leitl im Nachgang der Partie. „Unser Ballbesitzspiel, das Kreieren von Torchancen - das war richtig gut.“ Seine Einschränkung: „Das Ergebnis passt dann nicht, weil wir hier 2:0 oder 3:0 führen und am Ende auch gewinnen müssen. Wir dürfen hier nicht 1:1 spielen. Wir haben gegen einen Gegner gespielt, der schon weiter und im Spielrhythmus ist (vier Spiele im Scottish League Cup, d. Red.), trotzdem konnten wir Paroli bieten.“






