Was hätte das für eine Karriere werden können, dann, wenn Max Meyer all die Hoffnung erfüllt hätte, die in ihn gesteckt wurden. Schon im Alter von 17 Jahren spielte er für die Schalke-Profis. Es schien ein Stern aufzugehen. Doch 2018 ging Meyer im Streit und tingelt seitdem von Klub zu Klub.

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Mittlerweile trägt der 29-Jährige das Trikot von APOEL Nikosia, der erfolgreichste Klub in Zypern (29 Meisterschaften, 21 Pokalsiege). Ins Stadion passen 23.000 Menschen. Syrien und Libanon liegen nicht weit entfernt, auf 20 Grad erwärmt sich die Luft gerade auf der Urlaubsinsel im östlichen Mittelmeer. Klingt angenehm, aber in Nikosia ist Meyer nur eine Teilzeitkraft. Einen Stammplatz hat er nicht.
Max Meyer: Erst verletzt, dann auf der Bank
Zudem musste Meyer in Nikosia erleben, wie sein Klub erst die Champions League und dann auch noch die Europa League verspielte. In der Liga steht APOEL nur auf Rang fünf. Zu wenig für die Ansprüche des Vereins. Meyer hatte zu Beginn mit einer Muskelverletzung zu kämpfen, im Oktober 2024 kehrte er zurück, bereitete in einem Spiel immerhin zwei Treffer vor. Seitdem wird der gebürtige Oberhausener in der Regel nur eingewechselt, manchmal sitzt er sogar über 90 Minuten nur auf der Bank.

Max Meyer: „Nochmal Lust, was Neues zu machen“
Dabei schien Max Meyer sein Glück doch eigentlich gefunden zu haben. Zwei Jahre spielte er zuvor für den FC Luzern in der Schweiz, entwickelte sich dort zum Leistungsträger, trug zwischenzeitlich die Kapitänsbinde (bis ihm diese wieder entzogen wurde). Aber: Meyer verlängerte seinen Vertrag nicht. „Im Laufe der Saison hat sich das so entwickelt. Ich bekam nochmal Lust, was Neues zu machen“, sagte er damals.
Spekuliert wurde sogar über eine Schalke-Rückkehr. Max Meyer wechselte allerdings zu APOEL Nikosia, dort läuft es nun, Meyer kennt das schon, mal wieder nicht so wie erhofft. Die Suche nach dem fußballerischen Glück geht weiter und weiter. Sein Vertrag in Nikosia gilt bis 2026.





