Auf dem Feld: ein eingespieltes Team. Neben dem Platz: nicht weniger. Maximilian Beier (23) und Karim Adeyemi (24) sind mehr als nur BVB-Mannschaftskollegen. Die schnellen Offensivspieler gelten auch privat als gute Freunde. Doch genau diese Freundschaft wurde nun einer Bewährungsprobe ausgesetzt: Das Duo wird das Highlight des Sommers getrennt voneinander verbringen.
Während Beier mit der Nationalmannschaft den WM-Titel jagt, ist Adeyemi zum Zuschauen verdammt. Julian Nagelsmann verzichtete auf eine Nominierung des 24-jährigen Flügelflitzers. „Menschlich, wie er das aufgefasst hat, wie er reagiert hat – 1A“, lobte der Bundestrainer die Reaktion des Angreifers. Doch belastet die Nichtnominierung nun die Freundschaft der BVB-Spieler?
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Nein, wie Maximilian Beier während einer Medienrunde im Adidas Headquarter in Herzogenaurach klarstellte: „Er hat mir gratuliert. Ich habe ihm gesagt, dass es mir leid für ihn tut und ich ihn auch gerne dabei gehabt hätte. Aber so ist es nun mal in Fußball. Karim war traurig und sauer, aber er macht weiter und drückt trotzdem die Daumen.“

Lob von Nagelsmann für Beier: „Immer auf dem Gaspedal“
Beier selbst durfte sich über ein besonderes Lob des Cheftrainers freuen, der ihm „deutsche Tugenden“ bescheinigte: „Er verkörpert diese deutsche Arbeitermentalität: marschieren, machen, Gas geben. So wollen wir die deutsche Nationalmannschaft sehen.“ Er erwarte von seinen Spielern, dass sie sich „die Lunge aus dem Leib rennen. Und Maxi ist immer auf dem Gaspedal und topfit.“ Davon überzeugte sich der Bundestrainer auch bei Beiers Einsätzen für den BVB. „Er hat mir gesagt, dass ich eine gute Rückrunde gespielt habe. Dass ich es mir verdient habe und dass ich mich freuen kann.“
Mit dem Trainingslager in Herzogenaurach und dem Testspiel am Sonntag gegen Finnland (20.45 Uhr/ZDF) hat der Deutsche Fußball-Bund die finale Vorbereitungsphase für das am 11. Juni startende Turnier ausgerufen. Am Dienstag macht sich der DFB-Tross auf den Weg in Richtung Amerika. Mit Maximilian Beier an Bord.





