Der Sommer 2027 ist eine wichtige Frist für Borussia Dortmund, denn da geht es um die Zukunft: sportlich wie strategisch. Dann endet ja der Vertrag von Nico Schlotterbeck. Der BVB will unbedingt verlängern, doch noch zögert der 26 Jahre alte Nationalspieler, der zum Gesicht des Klubs werden soll. Die Verantwortlichen hoffen auf eine möglichst zeitnahe Entscheidung pro Dortmund. „Ich bin zuversichtlich und Nico vermittelt mir nicht das Gefühl, dass die Zuversicht unbegründet ist“, sagte Geschäftsführer Carsten Cramer in einem Videoformat der Bild. Demnach winkt Schlotterbeck ein Gehaltssprung zum Top-Verdiener. „Wir kennen unseren Rahmen und werden nichts Verrücktes machen, auch wenn wir für Nico natürlich bereit sind, eine sehr besondere Lösung zu finden.“
Darüber hinaus stehen aber auch – sicherlich weniger dringend – Entscheidungen auf der Geschäftsführer-Ebene an. Carsten Cramer, seit dem Wechsel von Hans-Joachim Watzke ins Präsidentenamt der starke Mann als Sprecher der Geschäftsführung, besitzt einen Kontrakt bis 2027. Genauso wie Sport-Chef Lars Ricken, der seit Mai 2025 im Job ist. In dieser Konstellation soll es auch weitergehen, das wünscht sich der 57-Jährige.
BVB-Boss Cramer lobt Geschlossenheit
„Wir haben weiter richtig Lust, den BVB weiter zu gestalten. Von daher haben wir weiter die Hoffnung, den Wunsch, den Traum, das gemeinsam machen zu können“, sagte Cramer. „Wir werden uns sicherlich bald zusammensetzen und den Präsidialausschuss um Vertrauen bitten in der Hoffnung, dass es dann für uns alle weitergeht.“ Vorsitzender des Präsidialausschusses ist Watzke als e.V.-Chef.

Die Geschäftsführung wird dabei sicherlich den sportlichen Aufwärtstrend der vergangenen Monate anführen. „Die Stärke von Borussia Dortmund war immer, geschlossen zu sein, in eine Richtung zu operieren. Das machen wir momentan ganz gut. Und dann merkt man auch, dass man mit Erfolg belohnt wird“, so Cramer. Die Geschäftsführung trifft derweil die weiteren Entscheidungen über die sportliche Zukunft. Auch die Verträge von Sportdirektor Sebastian Kehl und Trainer Niko Kovac gelten bis 2027.



