Einen Dämpfer musste Borussia Dortmund vor dem Start der Länderspielpause hinnehmen. Beim Hamburger SV kam der BVB am Samstag nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus, nachdem die Gastgeber ganz tief in der Nachspielzeit zum Ausgleich getroffen hatten.

Im Duell der Social-Media-Abteilungen beider Klubs kassierten die Dortmunder sogar eine klare Niederlage. Sie mussten am Samstag viel Spott über sich ergehen lassen. Auslöser war eine Stichelei des BVB auf der Plattform „X“ im Vorfeld der Partie. „Gibt's die Uhr eigentlich noch? Und wenn ja, was zeigt die an?“, schrieben die Borussen über ein Foto mit Blick aus dem Spielertunnel des Volksparkstadions rund eine Stunde vor Anpfiff.

BVB macht sich über frühere Stadionuhr des Hamburger SV lustig

Damit machte sich der BVB über die einst legendäre Stadionuhr des HSV lustig, die nach dem Abstieg aus der Bundesliga im Jahr 2018 abgebaut wurde. Die Uhr hatte angezeigt, wie lange der frühere Bundesliga-Dino erstklassig spielte. Doch diese Provokation sollte Dortmund später am Nachmittag auf die Füße fallen.

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Borussia Dortmund stichelt auf Social Media: HSV wird für Konter gefeiert

Nachdem Ransford-Yeboah Königsdörffer in der siebten Minute der Nachspielzeit das Tor zum 1:1-Endstand erzielt hatte, nutzten die Hamburger die Steilvorlage: „Unsere Uhr hat 90+7 angezeigt, als das Ding eben eingeschlagen ist“, antworteten sie auf den BVB-Post. Für diesen Konter wurde der HSV im Netz gefeiert. Der Beitrag erhielt knapp 5000 Likes und über 100 Kommentare. Eine weitere Reaktion von Borussia Dortmund blieb aus. Durch den späten Gegentreffer verpasste der BVB die Chance auf den dritten Zu-Null-Sieg in Serie und konnte den Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern nicht verkürzen.

Die Stadionuhr in Hamburg hatte bis zum ersten Abstieg des Gründungsmitglieds 2018 die Zeitspanne der Bundesliga-Zugehörigkeit angezeigt, danach die seit Gründung des Vereins im Jahr 1887. Im Sommer 2019 wurde die Uhr nach viel Häme schließlich abgebaut, vergessen ist sie offensichtlich nicht.