Die schwarze Mütze ist tief ins Gesicht gezogen, der Hals von einem Schal bedeckt, doch diese gute Nachricht wollte der BVB nicht verbergen. Am Donnerstagvormittag meldete Borussia Dortmund, dass Flügelspieler Julien Duranville wieder ins Training eingestiegen ist – zumindest teilweise.

„Juju darf noch keine Zweikämpfe führen, weil er nicht auf die Schulter fallen darf. Da werden wir mit Sicherheit noch bis zur Länderspielpause warten“, erklärte BVB-Trainer Niko Kovac zu Wochenbeginn. Inzwischen absolviert Duranville jedoch wieder Teile des Mannschaftstrainings.

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    Der junge Belgier hatte sich im Viertelfinale der Klub-WM gegen Real Madrid eine schwere Schulterverletzung zugezogen und war seitdem von der Bildfläche verschwunden. Immer wieder trifft es Duranville! Seit seiner Ankunft in Dortmund im Januar 2023 kämpft sich der 19-Jährige kontinuierlich von Verletzungen zurück. Insgesamt kommt er in nun fast drei Jahren bei der Borussia auf lediglich 27 (Kurz-)Einsätze.

    BVB-Toptalent Duranville soll behutsam aufgebaut werden

    Eine Rückkehr in den Kader dürfte allerdings noch auf sich warten lassen. Frühestens nach der Länderspielpause, so hatte Kovac bereits auf mehreren Pressekonferenzen angedeutet, könnte Duranville wieder eine Option sein. Beim BVB möchte man den jungen Belgier aufgrund seiner Verletzungshistorie behutsam aufbauen, damit er endlich über eine gesamte Saison hinweg als vollwertiges Kadermitglied eingeplant werden kann. Laut transfermarkt.de verpasste Duranville in seinen bisherigen Spielzeiten beim BVB bereits rund 80 Partien.

    Dabei schlummert in Duranville weiterhin ein enormes Talent. Die Dortmunder sehen in ihm nach wie vor einen potenziellen Unterschiedsspieler, sowohl auf dem rechten als auch auf dem linken Flügel. Bayern-Trainer Vincent Kompany, der ihn noch aus gemeinsamen Zeiten bei Anderlecht kennt, sah in ihm sogar einen zukünftigen Ballon-d’Or-Sieger: „Julien war ein ganz, ganz großes Talent in unserer Jugend bei Anderlecht. Der Klub hat immer herausragende Jugendspieler hervorgebracht und er war der Beste seiner Generation. Wenn du es schon mit 16 Jahren in den Profifußball schaffst, sind die Zutaten für eine Top-Karriere immer vorhanden“, sagte er einmal. Nun kämpft er sich wieder zurück.