Bevor Norbert Dickel am Montag in einen einwöchigen Griechenland-Urlaub aufgebrochen ist, hat sich der BVB-Stadionsprecher am Sonntag noch in den Dienst der guten Sache gestellt. Auf dem Gelände des TuS Kaltehardt überreichte der Ex-Profi beim Solidarfonds Cup 2025 in Bochum die Medaillen und den Siegerpokal an die teilnehmenden U15-Mannschaften.
BVB-Stadionsprecher: Dickel macht sich allmählich Gedanken übers Aufhören
Seit 33 Jahren ist Dickel die Stimme des BVB im Stadion und seit vielen Jahren auch beim BVB-Netradio. Am Rande der Veranstaltung deutete der 63-Jährige an, dass das nicht noch ewig so weitergehen wird. „Ich werde in diesem Jahr 64 Jahre alt. Ich will ja auch nicht, dass sie mich irgendwann aus dem Stadion raustragen. Ich mache mir so langsam mal Gedanken“, sagte Dickel.
Viel habe sich seit dem Beginn seiner Zeit als Stadionsprecher verändert. Die Liebe der Fans zum BVB aber nicht. „Der Fußball hat sich ja in den letzten 30 Jahren enorm gewandelt. Aber ich glaube, dass wir in Dortmund von der Kultur her als Traditionsverein nicht so viele Änderungen vorgenommen haben wie andere. Und darauf sind wir auch stolz, dass vieles noch so ist wie vor 20 Jahren.“
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Allerdings brauchen die Anhänger von Borussia Dortmund nicht befürchten, dass ihnen der „Held von Berlin“ zu schnell von der Fahne gehen wird. „Das macht mir weiterhin absolut Spaß. Ich liebe das, was ich tue“, erklärte Dickel. Aber irgendwann müsse der Blick auch mal auf die Zeit danach ausgerichtet werden.
Bis dahin würde er aber sehr gerne wieder den FC Schalke 04 zu einem Bundesligaspiel im Signal-Iduna-Park willkommen heißen. „Das wäre schön. Ich würde mich freuen. Das sind immer ganz besondere Spiele, ganz besondere Wochen“, meinte Dickel. Und er richtete daher einen Appell an die Mannschaft von S04-Trainer Miron Muslic: „Deshalb: Das Derby muss wieder her. Also, ihr Blauen: Strengt Euch an.“




