Borussia Dortmund steht vor dem nächsten Endspiel um den Einzug in die Champions League, muss am Sonntagnachmittag bei Bayer Leverkusen (15.30 Uhr/DAZN) bestenfalls gewinnen. Die weiterhin ungewisse Europa-Konstellation in der Tabelle legt die Transferplanungen derzeit weitgehend lahm, bis ab der nächsten Woche sicher mit einem Budget geplant werden kann. Dennoch haben die Transfer-Gerüchte um den BVB in dieser Woche noch einmal Fahrt aufgenommen.

BVB-Boss Kehl: „Vieles ist offen“

Am vergangenen Mittwoch waren die BVB-Verantwortlichen Lars Ricken, Sebastian Kehl, Niko Kovac sowie Chefscout Sebastian Krug nach England geflogen, sollen sich mit Jobe Bellingham (AFC Sunderland) getroffen haben. „Ich werde jetzt natürlich nichts zu diesen Themen sagen“, meinte Sportdirektor Sebastian Kehl. Und erklärte: „Dass das aufgeploppt ist, passiert manchmal. Wir machen unsere Hausaufgaben. Das müssen wir tun.“

Nach Informationen dieser Redaktion hat der BVB großes Interesse am kleinen Bruder von Jude Bellingham, der für eine Transfersumme von rund 25 Millionen Euro kosten würde. Kehl: „Gleichwohl ist sehr vieles offen, egal um welche Themen es geht. Wir haben derzeit eigene Hausaufgaben. Wir haben einige Spieler, über die nachdenken. Aber jetzt lassen Sie uns auf dieses Spiel konzentrieren. Denn die nächsten beiden Spiele werden entscheidend sein.“

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Borussia Dortmund reist mit einer beeindruckenden Serie von sechs Bundesligaspielen in Folge ohne Niederlage zu Bayer 04 Leverkusen. Und doch stehen die Dortmunder vor der Partie am heutigen Sonntag beim Deutschen Meister der Vorsaison gewaltig unter Druck, der SC Freiburg ist durch den 2:1-Sieg bei Holstein Kiel wieder davongezogen. „Wir können die Tabelle lesen. Wir nehmen dieses Spiel weiterhin wie ein Endspiel“, kommentierte Kehl.