So holprig diese Saison für Borussia Dortmund bislang sportlich verläuft, so stark präsentiert sich der BVB finanziell. Wie aus dem Finanzbericht der Uefa für 2024 hervorgeht, hat die Borussia im vergangenen Jahr Einnahmen in Höhe von 519 Millionen Euro erzielt. Das entspricht einem Plus von starken 23 Prozent (96 Millionen Euro) gegenüber 2023.

Damit verpasst der BVB die Top 10 im Einnahmen-Ranking der Uefa knapp, belegt gleichauf mit dem FC Chelsea Platz elf. Zahlen wie diese erklären, warum ein mögliches Verpassen der Champions-League-Ränge kein Unbehagen bei den BVB-Verantwortlichen auslöst. Wirtschaftlich ist der Revierklub weiter sehr gut aufgestellt.

BVB wäre auch ohne Champions League gut aufgestellt

Zumal die Schwarz-Gelben in diesem Jahr noch enorm von der Teilnahme an der Klub-WM profitieren werden. Diese Mehreinnahmen werden allerdings erst im Uefa-Finanzbericht 2025 auftauchen. Sollte die kommende Saison ohne BVB-Beteiligung stattfinden, wäre das aus Dortmunder Sicht schmerzhaft, aber verkraftbar.

Sicher dabei sein wird Bundesliga-Rekordmeister Bayern München. Als reichster deutscher Verein belegt der FCB 2024 mit Einnahmen in Höhe von 765 Millionen Euro Platz fünf in Europa. Vorbeigezogen sind die Münchener damit am FC Barcelona (764 Mio.).

Uefa-Ranking: Bayer Leverkusen mit großem Satz

Einen großen Satz im UEFA-Geldranking machte Bayer Leverkusen. Der Doublegewinner sprang 2024 mit Einnahmen von 352 Millionen Euro auf Platz 17 und steigerte sich um satte 35 Prozent (Höchstwert in den Top 20) respektive 91 Millionen Euro gegenüber 2023.

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Angeführt wird die europäische Einnahmen-Rangliste 2024 von Real Madrid. Der Champions League-Sieger übertrifft als einziger Verein die magische Marke von einer Milliarde Euro (1.076 Mrd.). Silber geht an den englische Meister Manchester City (854 Mio.), Bronze an Paris St. Germain (808 Mio.), das von den hohen Investitionen aus Katar profitiert. Zwischen PSG und Bayern auf Platz vier rangiert Manchester United (771 Mio.).