Borussia Dortmund spielt derzeit gegen Werder Bremen, auf der Bank des BVB hat U19-Coach Mike Tullberg als Interimscoach das Kommando. Der Däne soll aber nur eine Übergangslösung für ein Spiel sein. Der BVB sucht eine längerfristige Lösung bis zum Saisonende. Das große Rätselraten ist: Wer wird es?
Mehrere Namen sind in der Verlosung. Ein Ex-BVB-Star will aber wissen, wer es wird. Publikumsliebling Kevin Großkreutz lehnte sich im Podcast „Viertelstunde Fußball“ sehr weit aus dem Fenster. „Ich weiß es und sage es jetzt einfach“, meinte Großkreutz. Danach nannte er den Namen „Kovac“. Ja, Niko Kovac gilt als heißer Kandidat, das ist nichts Neues. Deshalb hakte Podcast-Moderator Cornelius Küpper direkt nach, ob er sich wirklich sicher sei. „Ich glaube ja. Lass dich überraschen, aber ich glaube ja“, meinte Großkreutz. „Kovac wird Trainer!“ Um wenig später aber einzuschränken, er sei sich „zu 95 Prozent sicher“. Fundament seiner Behauptung sei, dass er gehört habe, dass der externe BVB-Berater Matthias Sammer und Kovac Nachbarn seien…
BVB-Trainer: Das ist der Kandidat

Apropos Sammer: Der ist nach Meinung von Fußball-Kommentator Wolff Fuss die beste Wahl als Sahin-Nachfolger. „Logisch und folgerichtig scheint mir aktuell nur ein Mann. Mit klarer Analyse, schonungsloser Offenheit und größter Fußball-Expertise, aber eben auch ohne Verantwortung. Der im Moment ausschließlich empfiehlt und berät: Matthias Sammer“, schrieb Fuss in seiner Sky-Kolumne.
Die irritierende Doppelrolle Sammers als Experte und externer Vereinsberater ist eines der Mysterien aus der BVB-Führungsetage - und soll aufgelöst werden. Nach SID-Informationen hat Ricken Sammer nun nahegelegt, zumindest keine BVB-Spiele mehr im TV zu begleiten. Auslöser war Sammers Live-Ausbruch („körperliche und geistige Nicht-Verfassung“) nach der Niederlage zuletzt beim FC Bologna (1:2).
Für Kovac als neuer Trainer spricht hingegen seine Vita. Er wurde Pokalsieger mit Eintracht Frankfurt, Doublegewinner mit dem FC Bayern, Vizemeister mit der AS Monaco. Was die Ergebnisse angeht, hat der Deutsch-Kroate Argumente vorzuweisen. Aber: Kovac eckt immer wieder bei Verein und Spielern an. In Frankfurt verscherzte er es sich, als er trotz fortgeschrittenen Vertragsgesprächen mit dem FC Bayern seine Treue bekundete. Beim Rekordmeister drängte er Klubikone Thomas Müller fast zu einem Abgang und zweifelte öffentlich die Qualität des Kaders an. Nach seinem Rausschmiss gewann Nachfolger Hansi Flick mit ebendiesem Kader das Triple.
Auch bei der AS Monaco verlor Kovac trotz guter Ergebnisse die Rückendeckung in der Kabine. Und in Wolfsburg degradierte er öffentlich Mannschaftskapitän und VfL-Aushängeschild Maxi Arnold.
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