Michael Zorc steht vor einem Comeback bei Borussia Dortmund. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, soll der 62-Jährige auf der Hauptversammlung Ende November in den Aufsichtsrat der GmbH & Co. KGaA rücken. In Christian Kullmann und Bodo Löttgen werden zwei bisherige Mitglieder aus dem Kontrollgremium ausscheiden. Zorc war von 1981 bis 1998 als Spieler bei der Borussia und anschließend bis 2005 zunächst als Sportlicher Leiter und dann bis Juni 2022 als Sportdirektor tätig.

Christian Kullmann, seit Mai 2007 Mitglied im Aufsichtsrat und seit September 2021 Vorsitzender des Gremiums, sowie Bodo Löttgen (Mitglied im Aufsichtsrat seit November 2019) haben sich entschieden, am 25. November – mit dem turnusgemäßen Ende ihrer jeweiligen Amtsdauer – aus dem Aufsichtsrat auszuscheiden.

BVB: Zorc auch bereits in Dortmund tätig

Der im November 2024 anstehenden Hauptversammlung werden vom Aufsichtsrat Christian Schmid und Michael Zorc als Nachfolger der beiden Ausscheidenden vorgeschlagen. Christian Schmid ist Group General Counsel bei der Evonik Industries AG in Essen. Zorc ist derzeit unter anderem Mitglied des Aufsichtsrates der börsennotierten adesso SE in Dortmund.

Alle weiteren bisherigen Mitglieder des Aufsichtsrates – Judith Dommermuth, Silke Seidel, Matthias Bäumer, Bernd Geske, Dr. Reinhold Lunow, Ulrich Leitermann sowie Prof. Dr. Bernhard Pellens – kandidieren erneut und werden der Hauptversammlung am 25. November 2024 vom Aufsichtsrat zur Wiederwahl vorgeschlagen.

„Wir bedanken uns bei Christian Kullmann und Bodo Löttgen für ihr langjähriges Wirken im Aufsichtsrat“, wird Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung beim BVB, in der Klubmitteilung zitiert. „Christian Kullmann steht dem Aufsichtsrat seit vielen Jahren vor. Er hat großartige Arbeit geleistet, sich immer die notwendige kritische Distanz bewahrt und ist seinen Pflichten jederzeit verlässlich nachgekommen. Unser persönliches Verhältnis war stets von großem Vertrauen geprägt.“