Im Kleinen setzt Borussia Dortmund bei der Klub-WM das fort, was sie zuletzt auch in der Liga gezeigt haben: Phasenweise toller Offensivfußball gepaart mit den richtigen Ergebnissen, die am Ende unter dem Strich stehen. So war das auch beim jüngsten 2:1 gegen den mexikanischen Vertreter CF Monterrey, bei dem Serhou Guirassy den BVB zunächst auf die Siegerstraße geschossen hat (14., 24.).

Nach der Pause ist die Borussia dann aber ins Schwimmen geraten und konnte sich letztlich auch bei Torwart Gregor Kobel bedanken, dass Monterrey durch das Tor von German Berterame (48.) nur noch auf 1:2 herangekommen ist und nicht noch durch eine seiner zahlreichen Chancen ausgeglichen hat. So trifft Borussia Dortmund am Samstag, 5. Juli, 22 Uhr deutscher Zeit, im Viertelfinale auf Real Madrid.

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Möglicherweise sind dann auch die Ränge mal wieder gefüllt. Gegen Monterrey waren wieder einmal zahlreiche leere Plätze zu bestaunen. Rund 31.500 Zuschauer sollten sich am Ende im weiten Rund des Mercedes-Benz-Stadiums von Atlanta einfinden. So sehr die Fans in den USA der FIFA ihre mäßige Begeisterung spiegeln, so lukrativ ist das Turnier für die teilnehmenden Klubs.

Borussia Dortmunds Serhou Guirassy (links) im Zweikampf mit Monterreys Jorge Rodriguez.
Borussia Dortmunds Serhou Guirassy (links) im Zweikampf mit Monterreys Jorge Rodriguez.© firo Sportphoto/MEXSPORT | Carlos Zepeda

Ein Blick auf das Geld-Ranking zeigt nach den Achtelfinals: Selbst die sang- und klanglos ausgeschiedenen Amateure von Auckland City haben insgesamt gut 4,6 Millionen US-Dollar (3,9 Millionen Euro) eingenommen. Das sieglose Quintett Ulsan HD, Urawa Red Diamonds, Wydad Casablanca, Seattle Sounders und CF Pachuca nimmt schon gut 9,5 Millionen US-Dollar (rund 8,05 Millionen Euro) mit nach Hause.

BVB bei der Klub-WM: Schon jetzt ein Millionen-Regen

Da die beiden deutschen Vertreter Borussia Dortmund und FC Bayern München noch dabei sind, gruppieren die sich deutlich weiter oben im Ranking ein. Genauer gesagt belegt der BVB Rang fünf, mit bisherigen Einnahmen von knapp 52,3 Millionen US-Dollar (rund 44,3 Millionen Euro). Noch besser stehen die Bayern da. Der deutsche Rekordmeister hat in Summe bereits knapp 58,2 Millionen US-Dollar (fast 49,3 Millionen Euro) eingestrichen. Beide Klubs kommen also mit einem gewaltigen finanziellen Vorteil zurück nach Deutschland.

Spitzenreiter ist übrigens der BVB-Gegner Real Madrid. Fast 61,5 Millionen US-Dollar sind bisher auf das Konto der Madrilenen geflossen. Das entspricht aktuell fast 52,1 Millionen Euro.

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