Basketball

HTC freut sich auf Natalie Burtons Rückkehr

Mit Natalie Burton (am Ball) kehrt eine herausragende Innenspielerin zum Herner TC zurück.

Mit Natalie Burton (am Ball) kehrt eine herausragende Innenspielerin zum Herner TC zurück.

Foto: Klaus Pollkläsener

Mit Natalie Burton ist der Kader komplett. Beim Media Day stellt der Herner TC am Samstag beide Bundesliga-Teams vor. Test gegen Bergische Löwen.

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Vier Wochen vor dem Bundesligastart gegen die ChemCats Chemnitz beim Season Opening in Keltern stellen sich die Bundesliga-Basketballerinnen des Herner TC am heutigen Samstag ab 16.30 Uhr den heimischen Fans vor. Beim „Media Day“ präsentiert Headcoach Marek Piotrowski den Anhängern in der H2K-Arena an der Mont-Cenis-Straße das komplette Team, mit dem er in der kommenden Spielzeit die 1. Bundesliga rocken will.

Dann wird auch eine junge Dame dabei sein, deren Rückkehr die Hoffnungen der Fans auf eine erfolgreiche Saison sicher noch einmal beflügelt: Natalie Burton, australische National-Centerin mit englischem Pass, wurde gestern Abend in Herne erwartet. Sie hat bis vor zwei Wochen die australische Summer League gespielt und dürfte körperlich voll im Saft stehen. „Natalie wird ein wichtiger Eckpunkt unseres Teams sein“, sagt Piotrowski. „Sie hat in der letzten Rückrunde einen souveränen Eindruck gemacht, hat sehr mannschaftsdienlich gespielt und richtig gut verteidigt. Wir sind sehr froh, dass sie sich entschieden hat, jetzt noch eine ganze Saison für Herne zu spielen.“ Auch Natalie Burton sei die Entscheidung pro HTC leicht gefallen. „Sie kommt sehr gerne zurück, weil ihr Verein und Umfeld sehr gut gefallen haben“, weiß Piotrowski von der 1,94 m großen Innenspielerin.

Sarah Polleros rückt ins Team

Mit Burton ist der neue HTC-Kader komplett. Er umfasst zehn „Profispielerinnen“ und die vier Nachwuchstalente Sarah Polleros, Nela Krizanovic, Laura Zolper und Frida Schmidt. Polleros ist dabei eine herausgehobene Rolle zugedacht. Der Kapitänin der deutschen U16-Nationalmannschaft traut Piotrowski schon bald den Durchbruch zu. „Sie hat im letzten Jahr viel gelernt und soll jetzt fest ins Team integriert werden“, kündigt der Cheftrainer an. Er will die 16-Jährige verstärkt auf der Position 3 einsetzen, wo sie sich am besten entfalten könne.

Insgesamt sieht Piotrowski seinen Kader nun sehr gut besetzt. „Wir sind noch breiter und ausgeglichener aufgestellt als im letzten Jahr“, glaubt er. „Wir haben gut ausgebildete Spielerinnen, die auch menschlich und sozial zueinander passen.“ Diesen Eindruck gewann er nicht nur in den Vertragsgesprächen, sondern auch in den ersten beiden Trainingswochen: „Es macht richtig Spaß, mit diesem Team zu arbeiten.“

Testspielsieg in Katwijk

Und arbeiten mussten die HTC-Damen schon. „Wir haben viel für Kondition und Kraft getan“, blickt Piotrowski auf die ersten Einheiten zurück. „Laufen, pumpen und nebenbei ein bisschen Basketball spielen.“ Höhepunkt der ersten Vorbereitungsphase war ein Tagestrip nach Katwijk, wo die Hernerinnen nach einem Strandbesuch ihr erstes lockeres Testspiel austrugen. Gegen die Grasshoppers Katwijk, den mit drei jüngeren Schwestern von Karin Kuijt angetretenen aktuellen niederländischen Meister, gewannen die HTC-Damen mit 80:58.

Das Ergebnis spielte für Piotrowski allerdings keine Rolle. Er verteilte die Spielzeit gleichmäßig, um viele Konstellationen auszutesten. So wird er es auch heute halten, wenn zum Abschluss des „Media Days“ ab 18.30 Uhr Zweitligist SG Bergische Löwen zum Testspiel aufkreuzt .

Zu Beginn gehört die Bühne heute Nachmittag allerdings den Mädchen aus dem WNBL-Team, die ebenfalls in der höchsten deutschen Liga auf Korbjagd gehen.

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