Das Sommer-Transferfenster 2026/27 ist geschlossen. Zahlreiche Transfers wurden am Deadline Day abgewickelt.
Auch in der Bundesliga gab es mehrere Vereine, die auf den letzten Metern noch sehr aktiv waren.
Hier versorgen wir Sie mit den wichtigsten Transfer-News vom Deadline Day.
Nichts geht mehr! Das Sommer-Transferfenster 2026/27 ist in den großen europäischen Fußballnationen geschlossen, nur noch in einigen kleineren Ligen können jetzt noch Spieler verpflichtet werden. Die wichtigsten Transfers am Deadline Day gibt es hier zum Durchscrollen.
Der Deadline Day im Ticker
Wie lange ist das Transferfenster geöffnet?
Ganz still liegt der Transfermarkt nie. Über das ganze Jahr planen Vereine in einem durchgehenden Prozess ihren Kader, fragen bei Spielern oder anderen Vereinen an, sprechen mit Beratern, führen Sondierungsgespräche oder konkrete Verhandlungen, schließen Transfers ab.
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Registriert werden können Spieler aber nur in zwei Zeiträumen im Jahr: von Jahresbeginn bis Ende Januar oder Anfang Februar sowie im Sommer vom 1. Juli bis Ende August oder Anfang September. Lediglich in England und Frankreich waren Registrierungen schon ab dem 15. Juni Wechsel möglich. Transferschluss ist dieses Jahr in allen europäischen Topligen am Dienstag, dem 1. September. Vereine der Bundesliga und 2. Bundesliga können Spieler bis zum Abend um 20 Uhr registrieren.
Wer sind die bislang teuersten Neuzugänge der Bundesliga?
Wie praktisch in jedem Sommer ragen die Verpflichtungen von Rekordmeister Bayern München unter den Bundesliga-Transfers heraus: Mit dem Marokkaner Ismael Saibari (kam von der PSV Eindhoven) und Deutschlands Nationalspieler Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt) verpflichteten die Münchner zwei Spieler für jeweils rund 50 Millionen Euro – beide sind damit die mit Abstand teuersten Bundesliga-Neuzugänge dieses Sommers (Stand: 21. Juli 2026).
Ähnlich kostenintensive Verstärkungen sind für den Rest der Bundesliga nicht drin: Der teuerste BL-Neuzugang, der nicht nach München wechselt, ist der Portugiese Alfonso Moreira – rund 30 Millionen Euro zahlt Bayer Leverkusen dem französischen Erstligisten Olympique Lyon für die Dienste des Flügelspielers. Es folgen der französische Innenverteidiger Maxime Estève (25 Mio./von Burnley zu RB Leipzig) und das belgische Mittelfeldtalent Nathan De Cat (20 Mio./von Anderlecht zur TSG Hoffenheim). In dieser Größenordnung bewegt sich auch Borussia Dortmunds neuer Innenverteidiger Joane Gadou, den der BVB aus Salzburg loseiste.
Wer sind die teuersten Transfers des Sommers insgesamt?
Der insgesamt teuerste Bundesliga-Transfer dieses Sommers ist bislang ein Abgang: Der SC Freiburg hat bereits 60 Millionen Euro für den Schweizer WM-Fahrer Junior Manzambi sicher. Gut möglich aber, dass sich das Invest des englischen Erstligisten Aston Villa durch Boni noch auf 70 Millionen Euro erhöht.
Generell ist es wieder einmal die reiche Premier League, die den internationalen Transfermarkt mit ihrer Finanzkraft dominiert: Der bisherige Top-Transfer des Sommers ist der Wechsel von Englands WM-Fahrer Elliot Anderson von Nottingham Forest zu Manchester City (135 Mio. Euro). Es folgen der Italiener Sandro Tonali (108 Millionen Euro) und der Portugiese Mateus Fernandes (99 Millionen Euro), die beide zu Tottenham Hotspur gewechselt sind. Die Spurs wollen mit Macht und viel Geld zurück in die Riege der englischen Spitzenvereine. Bislang teuerster Spieler, den es nicht zu einem englischen Klub zieht, ist Englands WM-Star Anthony Gordon, für den der FC Barcelona 80 Millionen Euro an Newcastle United überweist.
Was passiert bis zum Ende der Transferperiode?
Auch wenn vermeintlich schon viele Transfers getätigt wurden, ist der Transfermarkt noch gar nicht richtig in Schwung gekommen. Viele Vereine sind während der WM weitestgehend untätig geblieben – das dürfte sich in den nächsten Wochen ändern. Es gilt das Domino-Prinzip: Wenn einmal der erste Stein fällt, folgen weitere. Auch die Klubs der Bundesliga und 2. Liga werden bis Anfang September noch einmal ihre Transferaktivitäten forcieren. Im In- und Ausland dürfte es also noch hitzig zugehen. Höhepunkt des Treibens ist traditionell der letzte Tag des Wechselfensters, der sogenannte Deadline Day. Dann, am 1. September, dürfte es bis zum Abend noch richtig zur Sache gehen.
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