Es ist nur eine kleine Änderung, die aber wahrscheinlich nicht nur bei den rund 67.000 Zuschauern, die am Samstagabend in Budapest das Champions-League-Finale zwischen Paris St. Germain und dem FC Arsenal verfolgen, für beste Laune sorgt. Denn das Königsklassen-Endspiel beginnt bereits um 18 Uhr (live ZDF und DAZN). Für europäische Endspiele ist das ungewöhnlich, normalerweise werden sie um 21 Uhr angepfiffen.

Uefa-Präsident erklärt Änderung der Anstoßzeit

Doch warum diese Änderung? „Das Finale der Uefa Champions League ist der Höhepunkt der Fußballsaison, und die neue Anstoßzeit wird es für alle Beteiligten noch zugänglicher, integrativer und eindrucksvoller machen“, sagte Uefa-Präsident Aleksander Ceferin und ergänzte. „Während ein Anpfiff um 21 Uhr für Spiele unter der Woche gut geeignet ist, bedeutet ein früherer Anpfiff am Samstag für das Finale ein früheres Ende – unabhängig von Verlängerung oder Elfmeterschießen.“

Vor Ort, so Ceferin, sei es durch die Vorverlegung einfacher, mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Stadion abzureisen. Und die Gastronomie in der Austragungsstadt würde sich auch freuen. „Die Zeit bietet den Fans die Möglichkeit, den Rest des Abends mit Freunden und Familie zu genießen“, sagte Ceferin. Bars, Restaurants und Klubs gibt es in Budapest genug...

Rund 25.000 Fans besuchten am ersten Tag die Fanzone in Budapest.
Rund 25.000 Fans besuchten am ersten Tag die Fanzone in Budapest.© afp | Ferenc Isza

In den Bars werden die Getränke aber möglicherweise etwas günstiger sein als im Stadion. Ausgeschenkt wird das Bier des Sponsors Heineken, ein halber Liter kostet 2900 Forint, das sind umgerechnet 8,20 Euro. Die alkoholfreie Variante kostet 2300 Forint (rund 6,50 Euro). Die Speisen sind ähnlich teuer: Für einen Hot Dog werden 2650 Forint fällig (rund 7,50 Euro), für verschiedene Sandwiches (Chicken, Falafel, Pulled Meat) sind 3000 Forint zu bezahlen (rund 8,50 Euro).

Damit ist das Champions-League-Finale aber deutlich günstiger als der Super Bowl im American Football. Beim NFL-Endspiel zwischen Seattle und New England im Februar kostete ein Bier 17,50 Dollar (rund 15 Euro).