Manchester City hat den FC Chelsea im Finale des FA Cups bezwungen und sichert sich zum insgesamt achten Mal den englischen Pokal. Das goldene Tor vor rund 90.000 Zuschauern im Londoner Wembley-Stadion erzielte Antoine Semenyo per Hacke in der 72. Spielminute.

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Vor den Augen des englischen Nationaltrainers Thomas Tuchel, des britischen Thronfolgers Prinz William sowie Oasis-Rocker und City-Fan Noel Gallagher kontrollierte Man City die Partie gegen die kriselnden Londoner über weite Strecken und hatte deutlich mehr Ballbesitz. Chancen gab es allerdings wenig.

Semenyo traumhaft per Hacke

Chelsea, in der Liga seit Wochen sieglos, lauerte vor allem auf Konter. Die beste Gelegenheit für City hatte Erling Haaland kurz vor der Pause, doch Chelsea-Keeper Robert Sanchez parierte stark.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine offenere, deutlich intensivere Partie. City erhöhte den Druck und kam durch Semenyo früh zu einer guten Kopfballchance, aber ohne Torerfolg. Chelsea reklamierte zweimal vergeblich einen Handelfmeter.

Die Entscheidung fiel nach einer Vorlage von Haaland. Der Ex-Dortmunder setzte sich auf der Grundlinie durch und legte quer auf Semenyo, der sehenswert per Hacke traf – ein Traumtor. Chelsea drängte danach auf den Ausgleich, hatte aber nicht die nötige Durchschlagskraft.

Holt sich City auch noch die Meisterschaft?

Für ManCity ist es nach dem Triumph im Ligapokal der zweite Titel der Saison. Eine dritte Trophäe ist noch möglich. In der Meisterschaft muss der Guardiola-Club allerdings auf einen Ausrutscher des FC Arsenal hoffen. City hat bei zwei noch ausbleibenden Spielen zwei Punkte Rückstand auf den Premier-League-Tabellenführer.

Chelsea verpasste durch die Niederlage im Pokalfinale die Chance, sich nach einer desaströsen Saison doch noch für die Europa League zu qualifizieren. In der Liga haben die Londoner als Tabellenneunter mit sechs Punkten Rückstand auf Platz sechs nur noch theoretische Chancen. dpa