Der Vertragsverlängerung von Torwart Manuel Neuer beim FC Bayern steht einem Sky-Bericht zufolge nichts mehr im Wege. Der 40-Jährige und die Klubverantwortlichen hätten demnach eine komplette Einigung in den Verhandlungen erzielt. Unterschrieben werden soll der neue und bis Ende Juni 2027 laufende Vertrag nach Möglichkeit bis zum letzten Saisonspiel an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Köln. Dann könnte auch die offizielle Verkündung erfolgen.

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Auch beim Knackpunkt Gehalt gebe es laut des Pay-TV-Senders Sky keinen Grund für weitere Verhandlungen: Neuer, der aktuell als einer der Topverdiener beim deutschen Rekordmeister gilt, werde ein reduziertes Gehalt beziehen. Die Münchner hatten zuletzt signalisiert, in Verhandlungen stärker Grenzen setzen zu wollen.
FC Bayern: Urbig spielt bei Neuer-Entscheidung eine Rolle
Außerdem soll Stellvertreter Jonas Urbig in der kommenden Saison noch mehr Einsätze erhalten als in dieser Spielzeit, in der der 22-Jährige auf insgesamt 18 Pflichtspiele für die Münchner kommt.

Neuer hatte zuletzt vor dem Königsklassen-Rückspiel gegen Real Madrid zu seiner persönlichen Zukunft gesagt: „Ich glaube nicht, dass es noch allzu lange dauern wird, bis ich mir ein Herz fasse und eine Entscheidung treffen werde. Und dann wird es natürlich Gespräche mit dem Verein geben.” Die scheinen nun final abgeschlossen zu sein.
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Nach zahlreichen Titeln spielt der Bayern-Kapitän aktuell seine 15. Saison in München, die er noch mit dem Double abschließen kann. Der in Gelsenkirchen geborene Neuer war im Sommer 2011 nach dem DFB-Pokalsieg mit seinem Heimatverein FC Schalke 04 für rund 30 Millionen Euro nach München gewechselt. Für den Rekordmeister und den Weltmeister von 2014 wurde der Transfer zu einer absoluten Erfolgsgeschichte.
Erst Bayern-Verlängerung, dann WM-Teilnahme?
Parallel zur Vertragsentscheidung wird über ein mögliches Comeback von Neuer in der Fußball-Nationalmannschaft spekuliert. Das Thema werde intern weit intensiver und kontroverser diskutiert, als es Bundestrainer Julian Nagelsmann nach außen hin darstelle, schrieb das Fachmagazin Kicker. Auch bei Neuers Arbeitgeber FC Bayern sei man sich dessen bewusst.

Bei seinem Auftritt an diesem Samstag beim ZDF-Sportstudio dürfte sich Nagelsmann auch zu diesem Thema wieder äußern. Es bleibt abzuwarten, ob Neuers Name auf der vorläufigen und öffentlich nicht einsehbaren Liste von 55 Spielern steht, die der DFB am Montag dem Weltverband FIFA vorlegen musste. Seinen finalen 26-köpfigen Kader für die WM gibt Nagelsmann am 21. Mai bekannt. dpa





