Der 1. FC Köln musste im Samstagabendspiel der Fußball-Bundesliga beim VfB Stuttgart auf die Unterstützung von rund 700 Fans verzichten. Den FC-Anhängern war auf einer Raststätte an der A3 bei Siegburg die Weiterfahrt nach Stuttgart „zur Verhinderung von Straftaten“ von der Polizei untersagt worden, wie es in einer Pressemitteilung des zuständigen Polizeipräsidiums Mönchengladbach hieß. Der Vorfall habe sich gegen 10.30 Uhr ereignet.

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Demnach hatten mehrere Zeugen der Polizei berichtet, dass sich zahlreiche Personen aus der Kölner Fanszene auf dem Rastplatz sammeln und teilweise vermummen würden. Die hinzugezogene Bereitschaftspolizei schickte die Fans daraufhin wieder zurück nach Köln.

„Leider wird unsere aktive Fanszene heute nicht im Stadion sein. Die Polizei hat die Busse auf der Fahrt am Rasthof Siegburg gestoppt und die Weiterfahrt untersagt“, teilte der 1. FC Köln auf dem Portal X mit. Trainer Lukas Kwasniok sagte dazu beim TV-Sender Sky: „Es wird ein bisschen leiser. Die genauen Hintergründe kenne ich nicht. Wir müssen das akzeptieren.“ Statt nach Stuttgart fuhren die rund 700 FC-Fans zum Regionalliga-Heimspiel der Kölner U21 gegen die Sportfreunde Lotte (1:1).
Doppelpack Demirovic: Köln verliert Topspiel
Am Abend war es dann Ermedin Demirovic, der den Kölnern den Tag vermieste. Unter Flutlicht gewann der VfB mit 3:1 (1:0) und meldete sich eine Woche nach dem 1:2 beim FC St. Pauli im Rennen um die Champions-League-Ränge zurück. Vor 60.000 Zuschauern schoss der Doppelpacker die Schwaben mit seinen beiden Treffern (15./84. Minute) zumindest bis Sonntag auf Tabellenplatz vier in der Fußball-Bundesliga (42 Punkte). Deniz Undav machte in der Nachspielzeit alles klar (90.+2).
So war es ein Karnevalssamstag zum Vergessen für die Geißböcke, die am 22. Spieltag auf Platz elf der Bundesliga abgerutscht sind (23 Punkte). Am kommenden Samstag (15.30 Uhr, Sky) muss der FC zuhause gegen den starken Tabellendritten TSG Hoffenheim ran. (mit dpa)




