Nach seinen überlegenen Siegen in Oberstdorf und beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen hat Skisprung-Dominator Domen Prevc den Sieg bei der 74. Vierschanzentournee fest vor Augen. Vor den Springen in Innsbruck und Bischofshofen ist dem Slowenen der Gesamtsieg kaum noch zu nehmen. Die deutschen Springer Felix Hoffmann und Philipp Raimund können derweil auf einen Podestplatz hoffen. Alle Infos zum Ablauf der Tournee.
Wie läuft die Vierschanzentournee?
In insgesamt acht Wettkampfsprüngen (zwei pro Station) versuchen die Athleten, möglichst viele Punkte zu holen. Neben der Weite spielen unter anderem auch die Haltungsnoten und Windpunkte eine wichtige Rolle. Die Punkte der einzelnen Sprünge werden addiert. Wer nach dem letzten Sprung in Bischofshofen am 6. Januar die meisten Punkte hat, darf sich über die Siegertrophäe freuen - den goldenen Adler. Das deutsche Team wartet seit dem Triumph von Sven Hannawald im Jahr 2002 auf einen Tournee-Gesamtsieg.
Wo sind die vier Stationen?
Gesprungen wird traditionell auf zwei deutschen und zwei österreichischen Schanzen. Der erste Wettkampf findet an diesem Montag (16.30 Uhr) in Oberstdorf statt. Es folgt das traditionelle Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen.

Anschließend fährt der Skisprung-Tross nach Österreich. Auf der dritten Tournee-Station am Bergisel in Innsbruck endeten bei schwierigen Bedingungen schon häufig große Sieg-Träume. Die endgültige Entscheidung fällt dann am 6. Januar auf der Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen.
Der Zeitplan im Überblick
- 28.12.25, 16.30 Uhr: Qualifikation Oberstdorf
- 29.12.25, 16.30 Uhr: Auftaktspringen, Schattenberg-Schanze, Oberstdorf
- 31.12.25, 16 Uhr: Qualifikation Garmisch-Partenkirchen
- 01.01.26, 14 Uhr: Neujahrsspringen, Olympiaschanze, Garmisch-Partenkirchen
- 03.01.26, 14.30 Uhr: Qualifikation Innsbruck
- 04.01.26, 13.30 Uhr: Bergisel-Schanze, Innsbruck
- 05.01.26, 16.30 Uhr: Qualifikation Bischofshofen
- 06.01.26, 16.30 Uhr: Dreikönigsspringen, Paul-Außerleitner-Schanze, Bischofshofen
Gibt es für die Springerinnen auch eine Vierschanzentournee?
Noch nicht, aber bald. Der Weg ist nach langer Wartezeit für die Athletinnen nun frei. Die 75. Vierschanzentournee 2026/27 werde „in die Geschichte eingehen”, sagte Tournee-Präsident Manfred Schützenhofer zuletzt. Geplant ist, dass die Frauenwettbewerbe an allen Tournee-Orten am Qualifikationstag der Männer stattfinden.

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Das ist nun auch deshalb möglich, weil sich der Österreichische Skiverband und das Land Tirol auf die Finanzierung einer neuen Flutlichtanlage im Bergisel-Stadion geeinigt haben. Die Veranstalter sind dadurch zeitlich flexibler.
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Was gibt es zu gewinnen?
Der Gesamtsieger darf sich nicht nur über den prestigeträchtigen goldenen Adler, sondern auch über eine Prämie von 100.000 Euro freuen. Bei jedem Wettkampf werden zudem die üblichen Weltcup-Preisgelder des Weltverbandes Fis ausgezahlt. Die besten 30 Athleten jedes Wettkampfes erhalten abgestuft nach Platzierung Geld. Ein Qualifikationssieg wird dem Gewinner zudem mit 3.175 Euro versüßt.
Wer überträgt die Wettkämpfe?
Alle Wettkämpfe und auch die Qualifikationen am Vortag werden live im Fernsehen übertragen. Die ARD und das ZDF teilen sich die Stationen auf. Die Springen in Oberstdorf und Bischofshofen sind in der ARD, die Wettkämpfe in Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck im ZDF zu sehen. Eurosport überträgt alle Wettbewerbe und Qualifikationen. (dpa)





