Bundesliga-Trainer-Legende Werner Lorant (76) ist verstorben. Wie unter anderem Sport1 unter Berufung auf Lorants Schwester Erika Feierabend berichtete, sei die Trainer-Legende am Sonntagmittag in einem Krankenhaus im oberbayerischen Wasserburg verstorben, nachdem er seit eineinhalb Jahren eine schwere Krankheit durchlebte. Zuletzt lebte er in einem Seniorenheim.

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Gegenüber dem Fanportal von 1860 München „Die Blaue“ sagte Erika Feierabend: „Das ist richtig. Seine Kinder wissen auch schon Bescheid. Wir fahren morgen nach Oberbayern, um alles zu regeln. (...) Der Fußball war sein Ein und Alles. Als er den Fußball nicht mehr hatte, ging es ihm nicht mehr so gut. Die Löwen hat er geliebt. Das war sein Herzensverein.“
„Werner Beinhart“: Lorant prägte eine neunjährige Ära bei den Löwen
Von 1992 bis 2001 trainierte Lorant die TSV 1860 München. Am 9. Spieltag der Saison 2001/2002 wurde Lorant nach einer 1:5-Niederlage im Derby gegen den FC Bayern entlassen. Es folgten zahlreiche Stationen im Ausland, darunter in der Türkei, Zypern, China und Österreich. Zuletzt war er 2019 für wenige Monate beim österreichischen Landesligisten FC Hallein im Einsatz.
Als Spieler war Lorant für Westfalia Herne, Borussia Dortmund, Rot-Weiss Essen und Eintracht Frankfurt aktiv. Bei den Hessen gewann er den Uefa-Pokal (1980) und den DFB-Pokal (1981). Danach ging es zum FC Schalke 04. 1987 endete die Karriere beim 1. FC Schweinfurt.
Im November 2018 gewährte Werner Lorant anlässlich seines 70. Geburtstags private Einblicke im Gespräch mit dieser Redaktion. Hier geht es zur Republikation.




