Der französische Topklub Paris Saint-Germain ist offenbar in den Poker um DFB-Kapitän Joshua Kimmich eingestiegen. Wie die Bild und Sky am Mittwoch übereinstimmend berichten, hat der französische Fußball-Meister dem Mittelfeldspieler des FC Bayern ein konkretes Angebot unterbreitet. Dabei soll es sich nach Angaben von Sky um einen Vertrag über vier Jahre handeln.

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Nach zehn Jahren in München läuft Kimmichs Arbeitspapier im Sommer aus. Zuletzt hatten mehrere Medien berichtet, dass der deutsche Rekordmeister sein Vertragsangebot an den 30-Jährigen zurückgezogen habe. Bayerns Sportvorstand Max Eberl hofft auf ein baldiges Ende im Vertragspoker. „Wie schon oft gesagt und bestätigt, waren und sind die Gespräche respektvoll und wertschätzend. Allerdings empfinden es auch alle so, dass es jetzt zeitnah eine Entscheidung geben sollte“, sagte der 51-Jährige der Sport Bild.

FC Bayern: Kimmich-Poker zieht sich - wird es jetzt PSG?

Jüngst war zu vernehmen, dass die Bayern ihr Angebot für Kimmich wegen des andauernden Zögerns ihres Mittelfeldspielers zurückgezogen hätten. Eberls Worte klingen mitnichten nach einem Abbruch der Verhandlungen, trotzdem besteht an der Säbener Straße der Wunsch nach einem baldigen Ergebnis.

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Fällt dieses zu Ungunsten der Bayern aus, zählt PSG zu jenen Vereinen, die profitieren und Kimmich im Sommer ablösefrei unter Vertrag nehmen könnten. Grundsätzlich dürfte ein derart erfahrener und hochdekorierte Profi wie der 97-fache deutsche Nationalspieler eine spannende Personalie für diverse Großklubs sein. Auch der FC Barcelona, trainiert von Ex-Bayern-Trainer Hansi Flick, wurde schon mehrfach als möglicher Abnehmer gehandelt.

Abseits der Vertragsfrage dürfte Kimmichs unmittelbarer Fokus erst einmal dem Sportlichen gelten. Am Mittwochabend trifft der FCB auf Bayer Leverkusen zum großen deutschen Duell in der Champions League (21 Uhr/DAZN). Bayerns Mittelfeldakteur ist rechtzeitig fitgeworden für das Achtelfinal-Hinspiel in der Münchener Allianz Arena. (mit sid)