Am Samstagnachmittag hieß es für Bundestrainer Julian Nagelsmann und seine Nationalelf genau zuschauen: Denn in Ungarn und der Schweiz trafen in Köln die beiden nächsten deutschen Gegner aufeinander. Auf Ungarn trifft Deutschland am kommenden Mittwoch (18 Uhr/ARD/MagentaTV), auf die Schweiz am 23. Juni (21 Uhr/ARD/MagentaTV).
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Im eher defensiv angelegten Spiel Ungarns wird sehr viel auf Dominik Szoboszlai vom FC Liverpool ankommen, auf seine Torgefahr, seine Energie, sein Durchsetzungsvermögen, seine genialen Momente. Ungarns internationale Erfolge sind ewig her: WM-Zweiter 1938 und - beim deutschen „Wunder von Bern“ - 1954, EM-Dritter 1964 und dreimal Olympiasieger. Die Gegenwart heißt vor allem - Szoboszlai. Der ist sich seiner Verantwortung durchaus bewusst: „Ich versuche, auf alles aufzupassen: Ich versuche, ein Vorbild zu sein und mit allem, was ein Spieler braucht, zu helfen. Aber wir sind alle füreinander da.“
Vorab-Schema: Ungarn - Schweiz
Ungarn: Gulacsi - Lang, Orban, Szalai - Fiola, Nagy, Schäfer, Kerkez - Sallai, Varga, Szoboszlai
Schweiz: Sommer - Schär, Akanji, Rodriguez - Widmer, Xhaka, Freuler, Ndoye - Aebischer, Duah, Vargas
Xhaka freut sich aufs Kölner Stadion
„Ich denke, was ihn besonders auszeichnet, sind sein großes Selbstvertrauen und seine Zuversicht. Es geht um Selbstachtung und Selbstvertrauen, nicht um Arroganz“, erklärte Rossi, dessen Team am kommenden Mittwoch in Stuttgart die deutsche Auswahl herausfordert. „Es ist etwas, das aus der Wahrnehmung seines eigenen Talents kommt, und vor allem aus dem Bewusstsein der Arbeit, die er in dieses Talent steckt.“
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Kapitän Granit Xhaka hat sich derweil auf einen langen EM-Aufenthalt mit der Schweiz vorbereitet. „Ich habe genug eingepackt“, sagte der Mittelfeldspieler vom deutschen Meister Bayer Leverkusen und ergänzte: „Wir haben klare Ziele, die wollen wir auch erreichen.“ Mut macht Xhaka auch der Spielort Köln, mit seinen bisherigen Bundesliga-Klubs Leverkusen und Borussia Mönchengladbach hatte er in der Nachbarstadt meist gut ausgesehen. „Es ist immer speziell, hier zu spielen. Wir haben hier eher positive Ergebnisse geholt. Ich hoffe, dass es so bleiben wird“, sagte der 31-Jährige.
Nationaltrainer Murat Yakin kann derweil aus dem Vollen schöpfen. „Ich kann auf alle Spieler zurückgreifen. Das ist sehr positiv, alle sind fit. Denis Zakaria und Steven Zuber haben allerdings nur leicht trainiert“, sagte er.


