Rudi Völler standen die Schweißtropfen auf der Stirn, als er am späten Samstagabend vor die Mikrofone und Kameras trat. Sein schwarzes Hemd hätte er auswringen können, so nass war er. „Wir stehen alle unter Schock“, sagte der Sportdirektor der Nationalmannschaft, der genau 20 Jahre nach seiner Wutrede auf Island tatsächlich den tiefsten Tiefpunkt der jüngeren DFB-Geschichte mit ansehen musste. „Das war eine Blamage“, sagte Völler.

DFB-Führung trifft sich am Sonntag zur Krisensitzung