Das Gemurmel wurde langsam immer lauter, Stirnrunzeln, Schulterzucken. Eigentlich hatte sich Gianni Infantino zur Mittagessenszeit angekündigt, aber der Präsident des Weltfußballverbandes ließ auf sich warten. Dabei drängelten sich Journalisten und Journalistinnen im Medienzentrum von Doha, bei seiner Eröffnungspressekonferenz vor der Weltmeisterschaft 2022 hatte der 52-Jährige den Westen angegriffen. Wie würde er diesmal reagieren, wollten alle wissen.

Erst der Rat, dann die Medien