Der Belgier Marc Wilmots gehört zu den ausländischen Fußballern, die es geschafft haben, in der Bundesliga zu einer Marke zu werden. Der heute 53-Jährige wurde zu seinen besten Jahren beim FC Schalke 04 von Fans und Medien „Kampfschwein“ genannt, das galt bei den Königsblauen als Ehrentitel für den Mann, der auch zu den legendären „Eurofightern“ zählte, die 1997 überraschend den Uefa-Cup gewannen. Nach seiner Laufbahn war er Nationaltrainer von Belgien, der Elfenbeinküste und des Iran. Zuletzt hatte er in Marokko gearbeitet, er war Trainer des Raja Club Athletic in Casablance – allerdings nur von November 2021 bis Februar 2022. Obwohl er Erfolg hatte, zog er sich zurück. Der Grund: „Schlechte Organisation, viele Wechsel, Raja hatte in einem Jahr drei Präsidenten und sechs Trainer, ein reines Chaos.“ Er arbeitet nun beim belgischen TV – das WM-Überraschungsteam Marokko, das am Mittwoch (20 Uhr/ZDF) im Halbfinale gegen Frankreich steht, hat er sich genau angesehen.
Kommt Ihnen der Siegeszug der Marokkaner bei der WM wie ein Märchen vor?


