Dieses Drama wirkt noch nach
Zagreb. .
Der Mann mit den Nerven aus Stahl war auch am Tag danach nicht aus der Ruhe zu bringen. Immer wieder musste Tobias Reichmann schildern, wie er am Montagabend die Titelträume der deutschen Handballer bei der EM in Kroatien gewahrt hatte. Wie er in der hochdramatischen Schlussphase gegen Slowenien an den Siebenmeterpunkt getreten war und den Ball zum 25:25-Unentschieden ins Tor gehämmert hatte. Immer wieder versicherte der 29-Jährige schelmisch lächelnd: „Ich hatte einfach ein gutes Gefühl.“

