Bei der Bundestagswahl 2025 haben die Kandidaten und Kandidatinnen der SPD die meisten der Wahlkreise geholt, aber ihre traditionelle Vormachtstellung in der Region verloren. Das sind die Siegerinnen und Sieger der 20 Wahlkreise, die trotz der Wahlrechtsreform auch alle in den nächsten Deutschen Bundestag einziehen werden. Abgeordnete aus dem Ruhrgebiet gibt es darüber hinaus. Sie ziehen über die Landeslisten ihrer Parteien ein.

***MONTAGE*** CDU Kreisverband Wesel Sascha van Beek
Am östlichen Rand des Ruhrgebiets, im Kreis Wesel, gewinnt Sascha van Beek (CDU) den Wahlkreis Wesel I (112) souverän mit 34,8 Prozent der Erststimmen. Kevin Waldeck (SPD) kommt auf 28,1 Prozent der Stimmen.© Montage: Lena Lübner | Foto: CDU Kreisverband Wesel
***MONTAGE*** Kerstin Radomski CDU Wesel
Nur ein Teil des Wahlkreises Krefeld II/Wesel II (113) gehört noch zum Ruhrgebiet. Kerstin Radomski (CDU) gewinnt ihn mit 31,9 Prozent der Stimmen gegenüber 30,3 Prozent für den SPD-Kandidaten Jan Dieren.© Montage: Lena Lübner | Foto: Tobias Koch
***Montage*** Bärbel Bas
Den Wahlkreis Duisburg I (114) hat die bisherige Bundestagspräsidentin Bärbel Bas für die SPD gewonnen. Für sie stimmten 39 Prozent der Menschen, eines der bundesweit besten Ergebnisse. Ihr Gegenkandidat Dennis Benjamin Schleß von der CDU erhielt 22 Prozent der Stimmen. © Montage: Antonia Keßler | Foto: Deutscher Bundestag / Tobias Koch