Die Riesen der Industriearchitektur entdecken, sich von weit sichtbaren Landmarken anziehen lassen, atemberaubende Panoramen hoch oben von Halden erleben, in historischen Arbeitersiedlungen auf Zeitreise gehen und nebenbei in die grüne Natur eintauchen: Dies alles ist auf der Route Industriekultur möglich. Und wie ließe sich diese einzigartige Kulturlandschaft intensiver erfahren als mit dem Fahrrad?
Mehr als 300 Kilometer Radwege
Gut ausgebaut, größtenteils abseits der Straßen und dank eines dichten Knotenpunktsystems perfekt ausgeschildert: Das ist die Route Industriekultur per Rad. Auf rund 300 Kilometern Länge verbindet sie in einem Rundkurs die großartige Industriegeschichte der Ankerpunkte mit vielfältigsten Kultur- und Freizeitangeboten, mit Naturerlebnissen und mit Entdeckungen im städtischen Raum. Eingebettet ins radrevier.ruhr bietet die Route per Rad beste Voraussetzungen für abwechslungsreiche Radreisen, Wochenend- und Tagestouren und Ausflüge mit der ganzen Familie.
Dem Routen-Logo folgen
Das Wegenetz der Route Industriekultur per Rad ist nicht nur weitmaschig, sondern auch besonders gut ausgeschildert. Radfahrer brauchen nur dem roten Logo mit dem Fördergerüst folgen und gelangen so auf den Rundkurs zu den absoluten Glanzlichtern der Industriekultur in der Metropole Ruhr. Ebenfalls eingebunden: neun ehemalige Bahntrassen, bahnbrechende Brückenbauten und Naturschönheiten an Emscher, Lippe und Ruhr.
Zu dem GPX-Track des „Rundkurses Route Industriekultur per Rad“ gelangen interessierte Radler über die Website route-industriekultur.ruhr/route-per-rad
Fahrradsommer startet durch
Den ganz großen Auftritt feiert die Route per Rad beim „Fahrradsommer der Industriekultur“. Die Traditionsveranstaltung startet 2024 an der Bochumer Jahrhunderthalle wieder voll durch. Gefasst machen dürfen sich Besucher auf ein pralles Programm bei freiem Eintritt: Kunstrad Show, Beatboxing und Aussteller – vom Fachgeschäft bis zum E-Bike-Anbieter – verwandeln den Tag in ein Event für und mit Radbegeisterten. Viel Neues ist dabei, mit Bewährtem und Beliebtem gibt es ein Wiedersehen. Auf dem Programm stehen unter anderem Unterhaltung und Wissenswertes rund ums Radfahren im Revier, ein Fahrrad- und Zubehörmarkt zum Kaufen und Stöbern, mehrere Parcours zum Ausprobieren von Geschicklichkeit, Fahrkünsten oder von ungewöhnlichen Gefährten und und und.
Veranstalter des bunten Familienfestes am 9. Juni ist der Regionalverband Ruhr (RVR) in Kooperation mit der Bochumer Veranstaltungs-GmbH.
Anmeldung unter: www.route-industriekultur.ruhr/ fahrradsommer
Neun Tage lang geführte Radtouren
Neben der großen Auftaktveranstaltung „Fahrradsommer der Industriekultur“ am 9. Juni gibt es ein weiteres Highlight-Angebot: ein neuntägiges, geführtes Radtourenprogramm anlässlich des 25. Geburtstags der Route Industriekultur. Im Fokus steht dabei selbstverständlich der neu konzipierte, 300 Kilometer lange Rundkurs der Route per Rad. Auf ihm rollen Radfahrer ganz entspannt und oft abseits des Straßenverkehrs durch die Region. Gut ausgebaute Radwege über alte Bahntrassen und schöne Uferwege zeigen Urlaubern das unerwartet grüne Ruhrgebiet, das gar nicht so dicht bebaut ist, wie manche meinen.

Auch zu Fuß viel erleben
Die Route Industriekultur verbindet als touristische Themenstraße die wichtigsten und attraktivsten Industriedenkmäler des Ruhrgebiets. Dieses dicht geknüpfte Netzwerk von Sehenswürdigkeiten, Museen, Industrieanlagen und Landschaftsparks im Revier lässt sich auch hervorragend zu Fuß erkunden. Zum Beispiel auf dem Emscher-Park-Weg. Dieser führt einmal quer durch das Ruhrgebiet, beginnt in der Hansestadt Kamen am Haarstrang und endet in Duisburg, unmittelbar an der Mündung der Ruhr in den Rhein. Unterwegs begegnen einem auf Schritt und Tritt Städte und Stätten, die die Region ausmachen. In Dortmund, Castrop-Rauxel, Herne, Gelsenkirchen, Essen, Bottrop oder Oberhausen erlebt man die Highlights im Kilometertakt.
Per Bus auf Entdeckerfahrt
Auch mit Pferdestärken geht es auf Entdeckungsreise zu den industriekulturellen Schätzen in der Nachbarschaft. Vier außergewöhnliche Bustouren warten als Geburtstagsüberraschung ab dem 29. Juni auf Einsteiger und Mitfahrer. Wahlweise geht die Fahrt ins Sauerland, nach Wuppertal, nach Krefeld oder nach Hagen in den Geopark Ruhrgebiet. Die Längen der Touren variieren – der Preis bleibt gleich: 25 Euro pro Person. Erfahrene Guides begleiten die Teilnehmer zu Orten, die man sonst in dieser Form sonst nicht zu sehen bekommt.
Anmeldung unter: www.route-industriekultur.ruhr/ 25jahre/touren
| Das Ruhrgebiet ist ein außergewöhnliches Ziel für einen Radurlaub in Deutschland. Ein dichtes Radwegenetz von über 1200 Kilometern dient als Grundgerüst für das radrevier.ruhr, das vom ADFC als erste urbane Radreiseregion Deutschlands zertifiziert wurde. Hier radelt es sich fernab des Straßenverkehrs auf stillgelegten Bahntrassen, entlang reizvoller Kanaluferwege, beeindruckender Industriedenkmäler und Halden. Ein Knotenpunktsystem, 15 thematische RevierRouten und ein digitaler Radtourenplaner helfen bei der Orientierung.Alle weiteren Infos online unter radrevier.ruhr |


