Störung

Vodafone-Störung im Ruhrgebiet nach Stunden behoben

Symbolbild. Mehrere Tausend Haushalte im Ruhrgebiet mit Netz-Anschluss von Vodafone waren am Dienstag ohne Internet- und Festnetz-Telefon.

Symbolbild. Mehrere Tausend Haushalte im Ruhrgebiet mit Netz-Anschluss von Vodafone waren am Dienstag ohne Internet- und Festnetz-Telefon.

Foto: Federico Gambarini / dpa

Duisburg/Oberhausen/Essen/Bochum/Dortmund.  Eine Störung im Netz des Anbieters Vodafone führte Dienstag im Ruhrgebiet zu Ausfällen bei Telefon und Internet. Zusätzliches Problem in Essen.

Gleich zwei Störungen führten am Dienstag zu Problemen im Vodafone-Netz im Ruhrgebiet. In Essen hatte am Morgen ein Bagger bei Bauarbeiten ein Glasfaser-Kabel durchtrennt. Gut 2000 Haushalte hatten dadurch bis zum Abend keinen Telefon- und keinen Internet-Empfang. Aber auch in anderen Städten im Ruhrgebiet kam es am Dienstag über mehrere Stunden zu Störungen.

Seit 12.15 Uhr gab es in mehreren Tausend Haushalten zwischen Duisburg und Dortmund keinen Internet-Empfang und keinen Festnetz-Anschluss, teilte Vodafone auf Nachfrage mit. „Grund ist der Ausfall der Zufuhrstrecke, über die normalerweise die 8200 Haushalte versorgt werden, die jetzt vom Festnetz abgeschnitten sind“, erklärte am Dienstag eine Sprecherin. Es handle sich um ein „Routingproblem“, sagte sie.

Vodafone: Techniker arbeiten „mit Hochdruck“

Die weitere Störung in Essen sei lokal auf den Postleitzahlenbereich 45127 begrenzt, hieß es bei Vodafone. Bei Bauarbeiten im Bereich des Hauptbahnhofes waren um 8.50 Uhr plötzlich zig Telefon- und Internetanschlüsse tot. Techniker hätten in der Folge jedoch erst die Schadstelle orten müssen bevor man mit der Reparatur habe beginnen können, erklärte die Vodafone-Sprecherin.

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Gegen 20 Uhr seien die Ursache der Störungen behoben worden, hieß es am Mittwochmorgen auf Nachfrage bei Vodafone. Das durchtrennte Kabel am Essener Hauptbahnhof konnte laut Vodafone auch andere Anbieter betroffen haben. Bei Vodafone selbst gab es dazu am Mittwoch keine Angaben. (dae)

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