Bergung

Verunglücktes Segelflugzeug nach Wochen aus Bäumen geborgen

Nachdem ein erster Bergungsversuch wegen des Wetters verschoben werden musste, startete am Dienstag ein erneutert Versuch. Diesmal gelang es, das Segelflugzeug zu bergen.

Nachdem ein erster Bergungsversuch wegen des Wetters verschoben werden musste, startete am Dienstag ein erneutert Versuch. Diesmal gelang es, das Segelflugzeug zu bergen.

Foto: Amadeus Sartorius / dpa

Porta Westfalica.  Zwei Wochen hing ein Segelflieger in Baumkronen bei Porta Westfalica fest. Am Dienstag wurde das Flugzeug mit einem Autokrans geborgen.

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In 35 Metern Höhe blieb Mitte Oktober in Ostwestfalen ein Segelflugzeug in Baumkronen hängen. Der Pilot und seine Begleiterin blieben unverletzt. Am Dienstag wurde der Flieger geborgen. Er soll jetzt repariert werden.

Insassen saßen vor ihrer Rettung vier Stunden in dem Flieger fest

Bei einer Notlandung bei Porta Westfalica hatte sich der Segelflieger eines Segelflugvereins im niedersächsischen Lüchow-Dannenberg vor über zwei Wochen in Baumkronen verfangen - 35 Meter über dem Boden. Der 21-jährige Pilot und seine Begleiterin (17) waren damals in einer spektakulären Aktion mit einem Hubschrauber unverletzt gerettet worden.

„Es hat alles reibungslos geklappt“, sagte der Sprecher des Luftsportvereins Kreis Lüchow-Dannenberg, Moritz Möller. Die Beschädigung des Flugzeugs halte sich in Grenzen. Er geht davon aus, dass es repariert werden kann. Die Schadenshöhe werde auf 20.000 Euro geschätzt. „Da lohnt sich eine Reparatur.“

Autokrank half bei der Bergung des Segelfliegers

Das Flugzeug wurde mit Hilfe eines Autokrans und einer Hubbühne geborgen. Die Bergung sei von einem Spezialisten für die Bergung von Segelflugzeugen geleitet worden. Das Flugzeug sollte noch am Dienstag zu seinem Heimatflughafen zurückgebracht werden.

Die Bergung hatte ursprünglich bereits vor einer Woche stattfinden sollen. Der Untergrund für den Kran an der Unfallstelle war jedoch nicht rechtzeitig fertig geworden.

Um die Kosten der Bergung und der Reparatur zu tragen, hat der Luftsportverein einen Spendenaufruf gestartet. (mit dpa)

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