Sperrung

Oberleitungsschaden – S-Bahn brennt im Essener Hauptbahnhof

Rhein-Ruhr.  Kleiner Brand, große Wirkung: Weil im Essener Hauptbahnhof eine Oberleitung auf eine S-Bahn gefallen war, war der Bahnverkehr um Essen gestört.

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Eine Oberleitungsstörung am Essener Hauptbahnhof hat am Sonntag für Umleitungen des Nahverkehrs im Ruhrgebiet gesorgt. Gegen 12 Uhr war eine defekte Leitung auf einen darunter stehenden Zug gefallen – die S1 auf Gleis 10. Verletzt wurde niemand.

Durch den starken Stromstoß (die Leitung führt 15.000 Volt Spannung!) sei die Deckenverkleidung in einem Waggon in Brand geraten, teilt die Feuerwehr mit. Weil aber bei derart hohen Spannungn selbst die Restspannung auf einer abgeschalteten Leitung noch bei 7000 Volt liegen kann, musste die Leitung zuerst geerdet werden. Dann erst wurde der Brand gelöscht. Entsprechend lange dauerte die Sperrung.

Ab mittags fuhren die Züge der Linien RE 1 und RE 6 wieder planmäßig. Zwischenzeitlich hielten Regionalexpresse nicht in Mülheim, Essen, Wattenscheid und Bochum. Die Bahnen wurden zwischen Duisburg und Dortmund umgeleitet.

Die Störung trat gegen 11.10 Uhr an einem S-Bahngleis im Essen Hauptbahnhof auf, wie ein Sprecher der Bahn mitteilte. Der genaue Grund für die Störung ist noch nicht bekannt. Zwischenzeitlich war für eine halbe Stunde auch der Fernverkehr am Essener Hauptbahnhof eingestellt. Inzwischen können Fernverkehrszüge aber wieder alle betroffenen Bahnhöfe anfahren. Einige wenige Züge wurden über Gelsenkirchen umgeleitet.

Regionalexpresse fahren schnell wieder – S-Bahn nicht

Die Störungen bei den S-Bahnen bestanden allerdings deutlich länger. Laut Deutscher Bahn lief erst seit dem frühen Abend gegen 17.30 Uhr wieder alles planmäßig. Zuvor hatte es Probleme bei der S1, S3, S6 und S9 gegeben. Rund um Essen fielen stundenlang Verbindungen und Halte aus.

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