Grubenunglück in Soma
„Es ist schlimmer als erwartet“
Ankara. . Die Türkei trauert um die Opfer des verheerenden Bergbau-Unglücks in Soma: Die Flaggen im Land sind auf halbmast gesetzt, die Regierung hat eine dreitägige Staatstrauer beschlossen. Zugleich steigt die Zahl der Todesopfer immer weiter. In mehreren Städten protestieren Menschen gegen schlechte Arbeitsbedingungen seit der Privatisierung der Zechen. Gewerkschafter sprechen von „Massenmord“.

Die Angehörigen der Verschütteten harren vor einem Krankenhaus aus. Viele hoffen noch immer darauf, dass ihre Männer, Väter oder Söhne lebend gerettet werden.© Getty Images

