Als Mirko Klein vor einem Vierteljahrhundert als Krankenpfleger in den Beruf einstieg, lernte er: wunde Stellen bettlägeriger Patienten müssen trocken und offen gehalten, und mit Eiswürfel oder Fön behandelt werden. Als er 2011 von der Klinik an die Uni wechselte, klebte man auf solche „Dekubitus“ längst feuchte Wundpflaster. Irgendwann in naher Zukunft, sagt der heute 51-Jährige, der inzwischen seinen Master im Bereich Gesundheitswesen gemacht hat und als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Steinbeis Hochschule arbeitet, „wird dieses Pflaster ein intelligenter Wundverband sein“; ausgestattet mit Sensoren, die melden: „Muss gewechselt werden!“
Wissenschaftssommer
KI in der Pflege: Intensivstationen könnten Vorreiter sein
Essen. „Mitdenkende“ Verbände, intelligente Matratzen: Gerade in der Intensivpflege könnte Künstliche Intelligenz helfen. Wie, wird in Essen diskutiert.

Mirko Klein im Simulationszentrum der Steinbeis Hochschule in Essen-Kupferdreh: hier an einer Beatmungsmaschine auf der Intensivstation© Lars Heidrich / FUNKE Foto Services
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