Germanwings-Absturz: Angehörige empört über Lufthansa
Düsseldorf. .
Knapp zwei Jahre nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen hat ein Angebot der Lufthansa für Aufregung bei Angehörigen der 150 Todesopfer ausgelöst. Es gehe um die Bezahlung von Psychotherapien, bestätigte Rechtsanwalt Elmar Giemulla am Samstag einen Bericht der „Bild“. Im Gegenzug für die Kostenübernahme sollten die Angehörigen erklären, dass sie auf weitere Klagen gegen Germanwings und Lufthansa als deren Muttergesellschaft verzichten und bereits eingereichte Klagen zurückziehen würden. Es lägen mehreren Mandanten solche Erklärungen vor, sagte Giemulla.

