Jürgen Domian holt jetzt gerne Brötchen
Köln. .
Früher führte Jürgen Domian ein auch für Fernsehjournalisten sehr seltsames Leben: Er schlief, wenn andere wach waren, und er war munter, wenn die meisten Menschen in den Federn lagen. Dann setzte er sich die großen Kopfhörer auf, schaute in die Fernsehkamera und wartete auf Anrufe. Nacht für Nacht war der Moderator mit seiner Sendung „Domian“ eine Art öffentliches Sorgentelefon, und dabei für viele Menschen ein Anker in der Not. Jetzt, rund ein Jahr nach der letzten Sendung, kann man Domian durchaus zu normalen Tageszeiten in Köln auf der Straße treffen. „Ich bereue es nicht, dass ich aufgehört habe und bin da mit mir im Reinen“, sagt der Journalist, der in der kommenden Woche, genau am 21. Dezember, 60 Jahre alt wird.

