Dortmund. . Drei junge Männer sind in der Nordstadt brutal auf zwei Polizisten losgegangen. Auslöser war die Bitte, ein Auto ein Stück zur Seite zu fahren, denn die Beamten waren auf dem Weg zum Einsatz, ihr Zivilwagen kam nicht vorbei.

Drei junge Männer sind in der Nordstadt brutal auf zwei Polizisten losgegangen. Auslöser war die Bitte, ein Auto ein Stück zur Seite zu fahren, denn die Beamten waren auf dem Weg zum Einsatz, ihr Zivilwagen kam nicht vorbei.

Der 19-jährige Fahrer reagierte aggressiv und beschimpfte die Beamten, die sich noch nicht zu erkennen gegeben hatten. Sein Beifahrer stieg ebenfalls aus und drohte: „Verpiss dich und komm nicht auf die Idee, den Wagen anzufassen.“ Dann schlug er auf den ersten Polizisten ein. Jetzt gab sein Kollege (28) sich lautstark als Polizist zu erkennen. Trotzdem schlug der unbekannte Mann weiter auf den Beamten ein. Zudem kam aus einem Kiosk ein dritter Mann (19) und prügelte mit. Auch der Fahrer stieß dazu.

Beamter wird am Boden getreten

Die drei jungen Männer prügelten gemeinsam auf den Beamten ein, der schon abwehrend auf dem Boden kniete. Als er schon auf dem Boden lag, trat der 19-Jährige noch weiter auf ihn ein. Erst als der zweite Polizist seine Waffe zog, ließen die Schläger ab. Fahrer und Beifahrer flüchteten. Der Fahrer drehte allerdings nach 30 Metern um: Sein Auto stand ja noch offen auf der Straße. Er rannte aber nicht zum Wagen, sondern zum Kiosk – und kam mit einem Baseballschläger zurück. Damit drohte er den Polizisten.

Gleichzeitig erschienen immer mehr Menschen, heißt es im Polizeibericht weiter. Die Gruppe habe sich mit dem Angreifer solidarisiert und die Beamten aufgefordert, den 19-Jährigen in Ruhe zu lassen.

Inzwischen traf Verstärkung ein. Die beiden 19-Jährigen (Fahrer und Mann aus dem Kiosk) wurden festgenommen – dabei leisteten sie erheblichen Widerstand. Beide kamen „nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen“ wieder auf freien Fuß, so der Bericht. Der Beifahrer flüchtete unerkannt. Die Polizisten wurden ambulant im Krankenhaus behandelt.