Anrainer fordern zügigen Betuwe-Ausbau

Rees.   Ein Jahr nach dem ersten Spatenstich für den Ausbau der Betuwe-Bahnstrecke vom Ruhrgebiet zum niederländischen Hafen Rotterdam drängen die deutschen Anrainer-Kommunen aufs Tempo. Bahn wie Kommunen hätten ein gemeinsames Interesse, zügig und möglichst ohne Klage voranzukommen, sagte der Reeser Bürgermeister und Sprecher der sieben Anrainer-Kommunen, Christoph Gerwers.

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Ein Jahr nach dem ersten Spatenstich für den Ausbau der Betuwe-Bahnstrecke vom Ruhrgebiet zum niederländischen Hafen Rotterdam drängen die deutschen Anrainer-Kommunen aufs Tempo. Bahn wie Kommunen hätten ein gemeinsames Interesse, zügig und möglichst ohne Klage voranzukommen, sagte der Reeser Bürgermeister und Sprecher der sieben Anrainer-Kommunen, Christoph Gerwers.

Schon jetzt nehme nach Wahrnehmung der Kommunen der Güterverkehr zu - nur dass der mit dem Ausbau versprochene zusätzliche Lärmschutz fehle. „Also haben wir ein Interesse daran, dass die Strecke endlich ausgebaut wird“, sagte Gerwers. Am 20. Januar 2017 hatte der rund 1,5 Milliarden Euro teure Ausbau der Güterzugstrecke begonnen, der mehr Güter von der Straße auf die Schiene bringen soll.

Diskussionen gebe es noch zur Gestaltung des Lärmschutzes, sagte Gerwers. Die Anrainer-Kommunen wollten verhindern, dass Ortschaften durch Lärmschutzwände wie durchschnitten wirken und forderten transparente Wände. „Transparente Lärmschutzwände werden in der Mehrzahl nicht ausreichen, um die Lärmbelästigung so zu senken, dass es im gesetzlichen Rahmen ist“, sagte dagegen ein Bahnsprecher.

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