Die sechs Hochhäuser „Weiße Riesen“ sind in der Stadt und drumherum weithin sichtbar. Sind die Hochheider Türme mit ihren 60 Metern Höhe doch die höchsten Wohnadressen Duisburgs. Es gibt also viele Möglichkeiten, die Sprengung von Friedrich-Ebert-Straße 10-16 am Sonntag aus größerer Entfernung zu betrachten.

So hätte es die Stadt gerne: Anschauen aus der Ferne oder aber im Fernsehen, der WDR überträgt die Sprengung live. Aus dem Rathaus gibt es die Bitte, sich möglichst nicht auf den Weg zur Sprengung zu machen. Das Gelände sei abgesperrt, es gebe zudem weiträumige Umleitungen. Eine öffentliche Veranstaltung sei ganz bewusst nicht geplant, ebenso gibt es keine Verpflegung oder Toiletten für mögliche Gäste.

Keine Empfehlungen der Stadt

Doch zeigt die Erfahrung, der ein oder andere Sprengtourist wird sich nicht abhalten lassen, nach Duisburg zu kommen, um den großen Knall quasi hautnah zu erleben.

Von wo aus man die Sprengung gut sehen könne, fragen uns zurzeit viele Leser. Empfehlungen spricht die Stadt mit Verweis aufs TV keine aus. Hier unser Tipp: So mancher Ortskundige stellt sich auf die Halde Rheinpreußen in Moers... (dc)