Bacon aus Reispapier? Klingt erst einmal nach einem ziemlich gewagten Küchenexperiment. Doch mit einer würzigen Marinade und etwas Zeit im Ofen verwandeln sich die unscheinbaren Blätter tatsächlich in herrlich krosse Streifen. Das Wichtigste dabei: Geduld. Erst wenn der vegane Bacon vollständig ausgekühlt ist, erreicht er seinen vollen Crunchfaktor. Dann lässt er sich wunderbar zerbrechen und über Carbonara, Salate oder Suppen streuen. Also bitte nicht zu früh knuspern – auch wenn es schwerfällt. 

Rezept: Bacon-Doppelgänger aus Reispapier 

  • Die Zutaten aus diesem Rezept reichen für 4–6 Portionen.
  • Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten
  • Nährwertangaben: Pro Portion (bei 6) ca. 1 g E, 5 g F, 10 g KH, 95 kcal

Zutatenliste:

  • 3 TL Ahornsirup
  • 3 EL Öl
  • 4 EL Sojasoße
  • 3 TL Tomatenmark
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • ½ TL Rauchsalz
  • ½ TL Knoblauchpulver
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 8 Blätter Reispapier (ca. 50 g)
  • Backpapier

1 Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze: 200 °C, Umluft: 180 °C). Ahornsirup, Öl, Sojasoße, Tomatenmark, Senf, Rauchsalz, Knoblauch und Paprika verrühren. Nacheinander je 2 Blätter Reispapier von einer Seite mit kaltem Wasser bestreichen, die feuchten Seiten aufeinanderlegen. Mit einer Schere in 3–4 cm breite Streifen schneiden.

2 Streifen auf zwei mit Backpapier belegten Bleche verteilen. Von beiden Seiten erst mit etwas Wasser, dann mit Marinade bestreichen. Nacheinander 8–10 Minuten im heißen Ofen backen (zum Schluss im Auge behalten, wird schnell dunkel). Herausnehmen und auskühlen lassen. Luftdicht verpackt ist veganer Bacon ca. 1 Woche haltbar.

fmg