Große Anschaffungen benötigen eine bessere Planung als der Wocheneinkauf im Supermarkt. Viele Menschen warten dafür auf den Amazon-Prime-Day, doch als wichtigster Aktionstag überhaupt gilt der Black Friday. Schon vor dem Termin Ende November senken viele Händler in Deutschland die Preise. Inzwischen gilt die gesamte Black Week als Rabattzeitraum, nach dem Black Friday folgt die Cyber Week mit vielen digitalen Angeboten.
Viele Verbraucher verlieren dabei den Überblick. Die wichtigsten Termine und Informationen vor Black Friday, Black Week und Cyberweek 2025 liefert unser Überblick: Wie lange laufen Black Friday, Black Week und Cyber Week jeweils? In welchen Fällen lohnt sich der Kauf, und bei welchen Produkten gibt es die größten Rabatte?
Was steckt hinter dem Black Friday?
Der Black Friday (auf Deutsch: schwarzer Freitag) findet jedes Jahr am Freitag nach Thanksgiving statt und markiert den Start des Weihnachtsgeschäfts. Das nordamerikanische Erntedankfest fällt 2025 auf den 27. November. Damit liegt der Black Friday auf dem 28. November.
Seit wann gibt es den Black Friday?
Zum Ursprung des Handelstages gibt es mehrere Theorien. So soll die Polizei der Stadt Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania den Begriff erstmals 1966 verwendet haben: für volle Straßen und überfüllte Läden in der Vorweihnachtszeit. Dem US-amerikanischen Wörterbuch und Lexikon „Merriam-Webster“ zufolge tauchte der Begriff in diesem Kontext sogar schon 1961 zum ersten Mal auf.
Der Handel in den USA übernahm den Ausdruck erst in den 1980er Jahren. Der Black Friday gilt bis heute als umsatzstärkster Tag des Jahres, viele Geschäfte öffnen ab Mitternacht. In Deutschland setzte sich die Aktion erst in den 2010er-Jahren durch.
Woher kommt der Name „Black Friday“?
Genau wie der Ursprung des Black Friday ist auch seine Bedeutung umstritten. Eine Erklärung: Händler schreiben nach dem Start des Weihnachtsgeschäfts schwarze Zahlen statt roter Zahlen. Im Finanzwesen gelten mehrere Börsencrashs historisch als „Schwarze Freitage“, unter anderem der Auslöser der Weltwirtschaftskrise im Jahr 1929. Mit der Rabattaktion haben diese Black Fridays aber nichts zu tun.
Die wichtigsten Termine rund um Black Friday 2025
Viele Händler werben schon vor dem Black Friday mit Rabatten. In dieser Zeit sollten Verbraucher reduzierte Preise online und im Laden erhalten. Das sind die wichtigsten Termine 2025:
- Black Week: Montag, den 24. November bis Montag, den 1. Dezember 2025
- Black Friday: Freitag, den 28. November 2025
- Cyber Monday: Montag, den 1. Dezember 2025
Was ist die Cyber Week?
Die Cyber Week beginnt direkt nach dem Black Friday. Online-Shops und analoge Händler locken in der Zeit mit täglichen Angeboten. Viele Deals und Aktionen finden Verbraucher zudem in den dazugehörigen Apps.

Black Friday 2025: Welche Produkte lohnen sich besonders?
Elektronik-Deals gehören am Black Friday zu den beliebteren Produkt-Kategorien, denn Fernseher, Smartphones, Konsolen und Laoptops sind große Investitionen und oft stark reduziert. Auch Haushaltswaren und Mode sind beliebte Kategorien für Schnäppchen.
Beliebte Produktgruppen:
- Elektronik: Laptops, Smartphones, Spielekonsolen (z. B. PlayStation 5), Zubehör
- Haushaltsgeräte: Staubsaugerroboter, Waschmaschinen, Küchenmaschinen
- Mode & Lifestyle: Markenkleidung, Schuhe, Accessoires, Festmode
- Spielzeug: Adventskalender, Brettspiele, Konsolenzubehör
- Reisen: Rabatte auf Kreuzfahrten (z. B. bei AIDA, TUI mit „Mein Schiff“) Flüge und Hotels
Black Week oder Black Friday – wo spart man mehr?
Viele Rabatte starten in der Black Week vor dem eigentlich Black Friday. Manche Händler verteilen starke Aktionen über die gesamte Woche, doch viele Top-Angebote sind erst am Rabattfreitag verfügbar. Die sogenannten Doorbuster sind besondere Spar-Aktionen und Angebote, die Konsumenten in die Geschäfte oder Online-Shops locken sollen. Es lohnt sich, nach solchen Deals Ausschau zu halten.
Black Friday vs. Cyber Monday: Was lohnt sich eher?
Der Black Friday fand traditionell im physischen Laden statt, der Cyber Monday war das spätere Pendant dazu im Online-Handel. Heute sind die Grenzen zwischen den Rabattaktionen weniger scharf: Gerade online finden Verbraucher an beiden Tagen günstige Angebote. Die Unterschiede bei den Rabatten richten sich dabei eher nach den Produkten und Kategorien.
Diese Spartipps können an Black Friday und Co. helfen
Zu Black Week, Black Friday oder Cyber Week können Verbraucher hohe Summen sparen, wenn sie sich ausreichend informieren. Gerade bei teuren Anschaffungen ermöglichen häufig schon kleinere Rabatte große Ersparnisse. Gleichzeitig bezeichnen viele Händler ihre Angebote an Aktionstagen als Deals, obwohl sie keine sind.
So erhöhen gerade Online-Shops vor der Black Week oft die Preise, um sie zu den Rabatttagen wieder fallen zu lassen. Dadurch erzeugen sie eine künstliche Preissenkung, die Produkte sind dann aber tatsächlich zum Normalpreis oder nur wenig günstiger erhältlich. Vermeintliche Deals sollten daher nicht zu Impulskäufen führen.
Diese Tipps helfen vor Black Friday, Black Week und Cyber Week:
- Lieblingsprodukte vormerken: Wer interessante Produkte schon vorher in einer App, einer Wunschliste oder einem Dokument speichert, kann den Preisverlauf besser nachvollziehen und echte Schnäppchen von falschen Deals unterscheiden.
- Rabatte realistisch einschätzen: Manche Händler werben mit hohen Prozentwerten, rechnen aber mit einer zu hohen UVP. Der UVP ist eine freie Empfehlung, die viele Händler auch ohne Rabattaktion unterbieten. So fällt der tatsächliche Rabatt geringer aus, als der Shop es suggeriert.
- Preise vergleichen: Vergleichsportale wie Idealo oder Geizhals verschaffen einen neutraleren Überblick. Auch Preiswecker und Verlaufsanzeigen zeigen transparente Preisverläufe.
- Flexibel bleiben: Die Suche nach alternativen Produkten oder Marken lohnt sich, gerade im Elektronik-Bereich. Selbst manche Modelle vom selben Hersteller bieten eine bessere Ausstattung zu einem gleichen oder besseren Preis.
- Rückgabemöglichkeiten prüfen: Falls sich ein Deal doch als Fehlkauf herausstellt, gilt bei Online-Käufen meist ein Rückgaberecht von 14 Tagen. Viele Händler verlängern dieses Recht an den Aktionstagen rund um den Black Friday. Im Laden gelten allerdings oft andere Fristen.
- Nicht impulsiv handeln: Viele Shops generieren durch Aussagen wie „nur heute“ oder „nur noch wenige Stück“ einen Kaufdruck. Wer wartet und recherchiert, findet am Ende oft günstigere Produkte an anderen Tagen.
Die wichtigste Unterstützung beim Black Friday sollte ein beruhigtes und überlegtes Handeln sein: Den Händlern geht es bei den Aktionstagen schließlich vor allem darum, möglichst viel zu verkaufen. Wer vorbereitet ist, Preise prüft und flexibel bleibt, findet in der Black Week, am Black Friday und in der Cyber Week echte Schnäppchen ohne Hektik und Fehlkäufe.


